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französische Revolution die alte Ordnung erschütterte,erschien in ü
England eine Schrift von Oodvln ,die alle Schuld am bestehenden Elend^^,den positiven Staatsgesetzen zuachrieb. Dieser Ansicht trat Malthus.^g^^ein Mitglied der englischen Kirche und der konservativen Partei ent- ^
gegen; Die Ungleichheit der Güter,das Elend,das Laster beruht auf na-türlichen Gesetzen,nicht wie Godvin sagt, auf positiven,nämlich in der iTendenz des Menschen sich rascher zu vermehren als die Nahrungsmittel.
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/ Düs habe den Grund darin, dass
1) Zaugungslust und Zeugungsfähigkeit der Menschen unverändert bleiben,
2) dass sie grösser seien, um den Abgang anderer Menschen zu ersetzen.Es besteht eine 25jährige Verdopplungsperiode* während die Menschendi% Tendenz hatten,sich zu vermehren im Verhältniss 1: 2 : 4 : 6 : 16,lassen sich die Nahrungsmittel nur vermehren im Verhältnis 1 : 2; 3:
4^ * 5,-diese Zahlenreihen deuten ein Missverhältnis an,das unhaltbaraei und einen Ausgleich verlange, der in zweifacher Weise erfolgenkönne*
1) privativ,d.h. man lässt keine überschüssige Bevölkerung entstehen,
2) regressiv,d.h. man schaffe den bestehenden Ueberschuss weg.
Die Macht, durch die die zweite Forderung erreicht werde, sei dasElend ;;die erste kann ihre Ursache haben inflasterhafter Lebensweise!und ihren Folgen und immoralischer Enthaltsamkeit.) Diese 3 Faktorenhielten den Ausgleich aufrecht. Im Mangel der moralischen Enthaltsam-keit liege die traurige Lage der unteren Klassen. Sie muss gefördertwerden, daher Beseitigung des bestehenden Armenrechts,weil dies zurleichtsinnigen Kindererzeugung führe.- Malthue tritt mit dieser Leh-re der damals herrschenden Bov$lkerungspolitik,die eine grosse Men-schenzahl haben wollte,entgegen, aber auch den damals populärenJedden, dass das Uebel in den positiven Gesetzen liege.
Bebel sagt in seinem Buch " Ueber die Frau",dass gute