Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
Seite
9
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Ein MehrereS ans den Papieren des Ungenannten.

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geringsten anstehen sollte, seinem Verlangen, welches, wie ichweiß, mich der Wunsch andrer seines gleichen ist, ein Genüge zuleisten. Nur durfte ich schwerlich eben mit dem Dreistesten undStärksten so fort aufwarten können. Die Papiere sind noch inzu großer Unordnung, und der Faden bricht oft ab, wo manes am wenigsten erwartet. Bis ich in ihnen also besser bewan-dert bin, begnüge man sich mit nachstehenden Fragmenten, dieich ohne weitere Einleitung vorlege.

Zum Schlüsse derselben bloß erlaube man mir, einige Winkehinzuzufügen, welche die Art und Weise betreffen, wie man,vornehmlich in unsern neuesten Zeiten, alles das abzuweisen undnichtig zu machen gewußt hat. Zch halte einen Zusatz dieserArt für meine Pflicht, so wenig ich mich auch demselben ge-wachsen zu seyn fühle.

Erstes Fragment.Von Lcrschrcyung der Acrnunst auf den .Kanzeln.

Zweytes Fragment,tlinnöglichkcit einer ^ffcnbarnng, die alle Mcuschcn aus eine gegriin-deic Art glauben können.

Drittes Fragment.?urä,gang der Israeliten durchs rothe Meer.

Viertes Fragment.Taß die Sucher Zl. 5. nicht geschrieben worden, eine Religion zuoffenbaren.

Fünftes Fragment,lieber die ZluferstcbnngSgesci'ichlc.

Und nun genug dieser Fragmente! Wer von mcinc»Lesern mir sie aber lieber ganz gcscbenkt'ttc, der ist sicherlichfmclitsamcr, als nmcrnclirct. Er kann ei» scbr froinmerd'biist scvn, aber ein scbr aufgcb'i.utcr ist er gewiß nicht. Erkann mit seiner Religion herzlich gut me/nen: nur müßteer ihr auch mehr zutrauen.

Den» wie vieles laßt sich noch auf alle diese Einwürfe undSchwierigkeiten antworten! Und wenn sich auch schlechterdingsnichts darauf antworten ließ: was dann? Der gelehrte Tbco-log könnte am Ende darüber verlegen seyn; aber auch der Christ?