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Er. ,
Also das ? Das ist Ihr Testament Zohannis?
Zch.
Za!
Er.
Gut, daß Sie es apokryphisch gcnennct haben!
Zch-
In Gegensatz des kanonischen Evangclii Zohannis. — Abergöttlich ist mir es denn doch.
Er.
Etwa, wie Sie auch wohl Ihre Schöne göttlich nennenwürden.
Zch.
Zch habe nie eine Schöne göttlich genannt, und bin nichtgewohnt, dieses Wort so zu mißbrauche». — Was ich hiergöttlich nenne, nennt Hicronymus ckFnai» Ivanno sontentl-nn.
Er.
Ah Hicronymus!
Zch.
Augustinus erzählt, daß ein gewisser Platonikcr gesagt habe,der Anfang des Evangclii Zohannis Im Anfang war d«sIVort u. s. w. vcrdicnc in allc» Kirchcn, an dcm sichtbarstenin die Augen fallendsten Orte, mit goldncn Buchstaben ange-schrieben zu werden.
Er.
Allerdings! der Platonikcr hatte sehr recht. — O die Pla-tonikcr! Und ganz gewiß, Plato selbst hätte nichts Erhabcncrsschreiben können, als dieser Anfang des Evangclii Zobannis ist.
Zch.
Mag wohl scyn. — Glcichwohl glaube ich, der ich aus dererhabenen Schreibcrcy eines Philosophen cbcn nicht vicl machc,daß mit wcit mchrcrm Rcchtc in allcn unscrn Kirchcn, an dcmsichtbarstcn in dic Augen fallendsten Orte, mit goldncn Buch-staben angeschrieben zu werden verdiente — das TestamentZohannis.
Er.
Hm!