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eine Tuplik.
auftritt, der mit gutem Gewisse» muß sage» können,
crirx^<5w i^xi^crixt xcxxui-;, ^^^rzval «^>^l^^: ist es Mich
da »och erlaubt, solche Adjunctcnstrcichc zu spielen?
Es hat »chmlich jc»cr Beseht i» der Apostelgeschichte, nichtallem eine solche Parallelstclle, aus welcher er erklärt werdenk^nn: sondern er hat sogar eine solche, aus welcher er noth-wendig erklärt werden muß, weil es Parallelstellc des nehm-lichen Verfassers ist. Der nehmliche Lucas, welcher in seinerApostelgeschichte den Tag, da jener Befehl gegeben worden,nicht bestimmt genug ausdrückt: druckt sich in seinem Evangclioso bestimmt darüber aus, daß schlechterdings keine genauere Be-stimmung der Zeit möglich ist. Denn wenn läßt er ilm dageben, jenen Befehl? Nicht in der Versammlung der Eilfc, inwelcher der Auferstandene ein Srück vom gcbrarncn Fisckeund -Honigseims aß? Und wenn war diese Ncrsammlung?War es nicht die nehmliche, bey welcbcr sich die zwey Züngcr,welche nach Emmaus gegangen waren, ciiifandcn? Und wen»gicngcn diese Jünger nach Emmaus? War es nicht am drittenTage nach der Kreuzigung Cbristi? wie sie selbst sagen. Wares nicht, wie sie selbst sagen, am Abende des nehmlichen Ta-ges, an dessen frübc» Morgen die Weiber das Gesicht der En-gel gcschc» hatte»? — Also: am Tage der Aufcrstcbung? —
Was ist hicrwidcr einzuwenden? Nichts, schlechterdingsnichts. Entweder bat Christus, nach dem Lucas, seinen Züngernsogleich am Tage der Auferstehung bcfoblcn, in Zcrusalcm zubleibe»: oder es ist bey alle» Evangelisten nichts klar, nichtsausgemacht. Demi das Deutlichste, was sie uns irgendwo sa-gen, ist nichts deutlicher, als das.
„Aber, mein Gott! muß ein ehrlicher Christ denken, derunter diesen Dornen zu wandeln nie für gut bcsiindc», „wenn„schlechterdings wider jene Stelle im Evangclio des LucaS nichts„einzuwenden ist: wie helfen sich denn gleichwohl die Harmo-„nisten?" Wie sie können, liebe Seele. Das ist, auf dieschändlichste, heilloseste, unverantwortlichste Weise. Und da dürfteich fast meinem Nachbar eine Ehrenerklärung thun. Er ist imGrunde nichts schlimmer, als sie alle; und wenn in Gesellschaftunsinnig scvn, den Unsinn entschuldiget, so ist er hinlänglich