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Aiill-Goe;-, vilftcr.
vielmehr, (weil es doch einmal Advocat hcisscii soll) als denAdvocaten der Religion damit erweise, die der Ungenannte an-greift. Denn was hat er zn thun, der rechtschaffene Advocat,ehe er eine Sache übernimmt? Nachdem er seinen Clientenlange geling angehöret, sich ein Langes und Breites von ihmvorsagen lassen, in die Länge und in die Queere ihn ausgefragt",in »liam rurtus e! portonam trantounclum vtt, aFenlü»^»« ncö-«e?'/a?'tt», proponenckum, czuicl^uill omnino excogitar! contrapotett, lzuiccsuitl roeinit in Husmooü cliteepwtionv natura. Ge-rade so, auch ich! Aber wer den Vertheidigern der Religionsodann am schärfsten widersprechen wird, wird es darum mitder Religion nicht am schlimmsten meynen. Denn ich werdenur darum die Vertheidiger der Religion intvrrogarv quam /»-/e/AWne, sc promerv, weil auch hier, 6um omn'ia quar-rimus,slilzuanclo acl verum, üb! m'mimo v.xvvctavimus, porvenimus;weil auch hier vptimus v5t in «liconllo vstronus increclulus.
Nun habe ich freylich dieser Pflicht gegen mich selbst zurZeit noch wenig Genüge leisten können. Aber ich hoffe, inZukunft es besser zu thun; und es mit aller der Kälte, mitalle dem Glimpfe gegen die Personen zu thun, die mit jenerStrenge und Wärme für die Sache bestehen können, welcheallein (Qoinclilian bey seinem inloltiMiiio kann gedacht haben.
„Ey nun ja!" höre ich den Herrn Hauptpastor rufen —und bin bey dem zweyten Gliede dieser Rüge. „Ey nun ja!„Da verlasse sich einer darauf, und binde mit ihm an! Wir„haben die Erfahrung davon; ich und sein Nachbar. Wie„höhnend, wie verachtend, wie wegwerfend hat er wider uns„geschrieben!"
Fühlen sie das, Herr Hauptpastor? Desto besser. So habeich meinen Zweck mit Ihnen erreicht; aber noch lange nicht ge-than, was Sie verdienen. Denn einmal gehören Sie zu denGegnern meines Ungenannten noch gar nicht. Sie habe» bisdiese Stunde ihn noch in nichts widerlegt; Sie haben blos aufihn geschimpft. Sie sind bis diese Stunde nur noch als meinGegner anzusehen; nur noch als der Gegner eines Gegners
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