Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
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Ernst und Falk.

etwas Ernsthaftes hinter ihnen seyn könnte, sahe ich über sieweg Tonnen, dachte ich, den jungen Walisischen ausgewor-fen! Aber was mich nagt, ist das: daß ich überall nichtssehe, überall nichts höre, als diese Kindcrcycn, daß von dem,dessen Erwartung T>n in mir erregtest, keiner etwas wissen will.Zch mag diesen Ton angeben, so oft ich will, gegen wen ichwill; niemand will einstimmen, immer lind aller Orten dastiefste Stillschweigen.

Falk.

Du meinst

Ern st.

Zcne Gleichheit, die Du mir als Grundgesetz des Ordensangegeben; jene Gleichheit, die meine ganze Seele mit so uner-warteter Hofnung erfüllte: sie endlich in Gesellschaft von Men-schen athmen zu können, die über alle bürgerliche ModisicationShinweg zu denken verstehen, ohne sich an einer zum Nachtheileines Dritten zu versündigen

Falk.

Nun?

Ernst.

Sie wäre noch! Wenn sie jemals gewesen! Laß einenaufgeklarten Juden kommen, und sich melden!Za" heißt esein Zude? Ehrist wenigstens muß freylich der Frcymaurcrseyn. Es ist nur gleichviel was für ein clhrist. Ohne Un-terschied der Religion, heißt nur, ohne Unterschied der dreyim heiligen römischen Reiche öffentlich geduldeten Religionen" Meinst du auch so?

Falk.

Zch nun wohl nicht.

Ern st.

Laß einen ehrlichen Schuster, der bey seinem Leisten Mußegenug hat, manchen guten Gedanken zu haben (wäre cS auchein Jacob Böhme und Hans Sachse) laß ihn kommen, undsich melden!Za" heißt esein Schuster! freylich ein Schu-stcr" Laß einen treuen, erfahrnen, versuchten Dicnstbolhenkommen und sich meldenZa" heißt esdergleichen Leute