Ueber die Fabeln aus d. Feiten d. Minnes. 2te t?ntdeckiing. 333
noch einige Zcilcn mehr, deren Anfang ebendieselben sind, answelche sich Gottsched beruft. Wenn min also auf den Wunsch,für das Wohlergehen dessen, für den der Poet gedichtet:
lind wem es zu lieb gelichtet sey
Der muß ymcr werden frey
Lor allen Unglück yiner mee
Sein sclc befind nimer weeunmittelbar in der Handschrift folget,
Von Ricdenburg ist er genannt
Gott muß er ynier sein bekannt: —ist es nicht klar, daß der Name RieSenbnrg sich auf das vor-hergehende beziehen muß? sich auf den beziehen muß, dem zulieb Vas Zducl? gelichtet sey? Besonders da gleich darauf einzweyter Name folgt, welchen übersehen zu haben, ich Hottschc-dcn eben verdenke, und welches kein anderer seyn kam?, als derName des, ver das Buch gedichtet hat. Um dieses in seinemvölligen Zusammenhange einsehen zu lassen, will ich den gan-zen Epilog, der in der Bambcrgcr Ausgabe sehr verhunzt undkaum zu verstehen ist, aus dem Manuskript noch einmal her-setzen, und ihn zu leichterer Verständniß nothdiirftig intcrpunk-tircn; jedoch ohne weiter das geringste darinn zu ändern.
Von Sem meister der dir; pnch von latcmzu Vcwlsch hat pracht.Wer dy peyspil merken wil,
Der setz sich auf des cndcs zil.
Der nutz lcyt an dem end gar
Discr peyspil, ncmt cS war.5. Dy tat ist uit also gewesen
Der ding, als man hat gelesen.
Darumb list man ein peyspil gut,
Das weiser werden der inenschc» mut.
Hundert peyspil hau ich hy für gclcit10. Zln ditz puchlci», die ditz bccleyl
Sink mit wcyscn Worten,
Einfclticlich an allen orten.
Doch ha» ich clugcr syuncn Hort
Zln wcysc, und auch an wort.