Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
Seite
337
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Ueber die Fabeln aus d. Zeilen d. Minncs. 2le Snldeckung. 33'

selbst, zugleich auch von dem Dialekte urtheilen könne, in wclchcm die ganze Handschrift abgefaßt ist, will ich die eine, nehmlich die 88tc daraus hersetzen. Sie ist überschrieben:Von onrvcrSem Ampt.Von einem Bischoff list man das

Das er in hohen ercn saß

Gelertter Pfaffen hctt er vil

Sein wirdigkeit was o»e zil5. Nu hette er einen Junglingk

Bey im der was seines vettern kint

Des was der Bischoff gar wol gcmint

Er hette auch einen weise» man

Zu Srtzbricster gesetzt hindan- Nu fuget cS sich auf einen tag

Das der vrtzbricsier lag

Und also siech was das er starb

Der Junglingk umb das Ampte warb

Der Bischoff tct was er begerttA. Noch was er des AmpteS ungcwcrt

Darnach nicht lange ward gespart

Dem Bischoff gesandt wardt

Ein korb was guter Bircn vol

Des danket er dem boten wol.2l>. Gar lieb was im die beysaut

Zu dem gcsindc sprach er zuhaut

Wem mag ich getraweu wol

Der mir der Byrcu Hute» sol

Wurde mir der Byrn eine verlorn25. DaS were mir nicht ein cleiner jorn

Zu dem Jüngling sprach er do

Mich dunckct du seist zu thinc darzn

Ich getrawe dir nicht über die Byrcu wol

Einen andern ich sie bcvchlcn sol30. Ich vorcht und gebe ich dir sie in deinen gcwalt

Sie wurden alle gcßcn ungetzalt

Ich wil nicht über die Byrn dir

Getrawen das glawbc »>ir?cs,ings Werk- X. 22