lieber die Fabeln aus d. Zeiten d. Mimics. 2tc Entdeckung. 341
60. Spcyfien sy die schof als gern
Als recht wol als sie kunrn schern
Dy schoff stunden bester paß
Nu get ir arger list auf das
Wie die schoff weren geschoren66. Ob die sele würd verloren
Darauf haben sy versorget gar
Sy achten nit wie ir sel gcfar
Der weis pischoff der bcfale
Dein jungen der sele on zale7t1. Und wolt im bcfelhcn der piruen nicht
Das noch gar oft geschieht
Das der hüten sol
Dem man über ein pirn nit getrawet wol
DaS er sich selber wol behüt76. Er vint cS wol wer recht tut
Ein lon dem im got selber darum wil gebe»
Got geb uns das ewig leben.Ich will keine umständliche und langweilige Vcrglcichunganstellen, die der Leser mit einem einzigen Blicke machen kann.Nur einiges muß ich berühren. Daß in dem Text unserer er-sten Handschrift nach der 5tcn Zeile,
Nun hat er einen junglingk,die darauf reimende verloren gegangen, ist klar. Wenn aberdas gedruckte Bambcrgcr Exemplar diese fehlende Zeile durch,
Ein schuler kundig auf alle ding,ergänzt und fort fährt,
Bey dem was seines vctlcrn kint:so werde» wir wegen des Helden der Fabel völlig ungewiß,und es scheinet als ob der kundige Schüler und das RinSdes Vetters zwey verschicdne Personen seyn sollten, deren einebey der andern sich aufgehalten hätte. Das soll nun abernicht seyn; und die wahre Lesart hat uns unstreitig die zweyteHandschrift aufbehalten, wo blos ein guter alter aber nichtmehr gangbarer Ausdruck zu jenen Verstümmlungen Anlaß ge-geben. Es heißt nehmlich: