354 Zur Geschichte und Litteratur, Fünfter Beytrag,
Zürcher
Bambergcr
Unsre zweyte
(Zlucllen der
Ausgabe.
Druck.
Handschrift,
Fabeln.
I.XXXV.
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I.XXXVI.
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Zch eile zu dem letzten, Punkte dieses Aussatzes, welcher dasZeitalter unsers ehrliche» Fabeldichters bctrift. - Sein Her-
ausgeber in Zürich , wie bekannt, ist der Meynung, das; er noch„vor den Tagen Friedrichs des Zweyten gelebt habe. Die„Sprache, sagt er, die Orthographie, die Einfälle, die Aus-drücke, alles verrath einen Verfasser aus dem blühenden Alter„der Schwäbischen Poesie." — Ze erfahrner und scharfsichtigerder Kunsirichtcr ist, der einen solchen AuSspruch thut, von destogrößerm Gewichte ist er. Gleichwohl aber ist eine Dccision desGeschmacks, kein historischer Beweisgrund; und es bleibt immereine sehr mißliche Sache, Facta durch Geschmack entscheiden wol-len, wenn er auch noch so sicher wäre. Denn wenn anderediesen Geschmack nun nicht haben? Wenn andere z. E. dieSprache des Dichters gar nicht für die Sprache jenes Alterserkennten, das mir überhaupt ein wenig zu sehr nach demfranzösischen Sioclc-s geformt zu seyn scheinet? Denn Gott weist,ob die guten Schwäbischen Kayscr um die damalige deutschePoesie im geringsten mehr Verdienst haben, als der itzigc Kö-nig von Preussen um die gegenwärtige. Gleichwohl will ichnicht darauf schwören, daß nicht einmahl ein Schmeichler kom-men sollte, welcher die gegenwärtige Epoche der deutschen Lit-