Druckschrift 
10 (1839)
Entstehung
Seite
368
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Zur (beschichte und Litteratur. Fünfter Beytrag.

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Iiranae. Also auf einen Bernhard räth Barth; ans einenBernhard- Und ans welchen? Denn es sind dieses Namensmehrere, die alle lateinische Verse gemacht haben, und auf unsreFabeln Anspruch machen könnten. Auf eben den, von welchembeym Silvester GiralSus einige Zeilen aus einer Fabel vomBiber vorkommen, die hier in seinen ^llvorlariis, in die er sieehedem eingetragen, verloren gegangen waren. Denn so ver-stehe ich die Worte: vt tVic sorto vxcillerunt. Das lud ziehe ichauf die Stelle in den vvrtariis, und nicht auf die alten Fa-beln, aus welchen die ganze Fabel vom Biber sich verlorenhabe; als welches man sich vielleicht daher desto eher einbildenkönnte, weil wirklich unter den griechischen Fabeln des Acsopuseine vom Biber enthalten ist, welche das bekannte Mährchcnvon dessen Geilen enthält (°). Ich schlage also im Silv. Giral-dus die Stelle nach, die Barch kann gcmcinct haben, nndsindc im zweyten Buche des Itinorarii 0-u»lAi>l.>, im dritten Ka-pitel, folgendes Distichon eines Bernardus, den er weiter alsmit diesem seinem bloßen Namen nicht angiebt:

l'i-ollit, itom cattor >>roi»'io <Ie coi'lim'o volox

llecliloro, «^u»5 1'o^uitur Iiotlis avarus »sie».Und das sind die Zeilen, die ack oeulum den Zeilen unsers Ano-nymlis gleich seyn sollen ? Die ersten Worte zeigen deutlich, daßsie aus dem Zusammenhange gerissen sind, in welchem sie ver-muthlich mit mchrern Beyspielen einer ähnlichen Bcsrcyung ge-standen; wenigstens, daß der einzelne Fall des Bibers nicht alsAcsopischc Fabel hier kann abgehandelt seyn, ist offenbar. DasLatein ist freylich eben so schlecht, als es bey dem Anonymo oftvorkömmt; aber wo ist die geringste Spur von dem Lieblings-

(°) collecl. I>Is»Uti .