lieber dcn Anonymus des Ncvclct.
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schon vielleicht auch lim so viel älter, macht ihn Narrh. Aberdas 22ste Kapitel dcs 3tcn Buchs seiner ^ltvortgrioium, wel-ches er ihm gleichwol gewidmet, ist offenbar zu zwey ganz ver-schiedenen Zeiten geschrieben. Zn der ersten Hälfte giebt er ihnfür einen ganz unbekannten alten barbarischen Dichter aus, dener zu allererst bekannt mache. Ia potottatem mesm venit tsbu-larum poeta ^//e?» in memdranas vxsistus, toll
valclo inoptus iit^uo dsrti-irug; «zu!a tamen non noteio kominosoktv uslzuv aclec» talium Ku6iotos, ut nil ljulccjuam intorlro vo-lint, r>unc! !o memliranis vtkonllitur, vincam mv iptum pstiontis,et spoeimvn ^»roducam, uncZo clo univorto oporo ^ucliesri poslit.Und hierauf läßt cr den Eingang dcs ersten Vuchcs nebst dercrstcn Fabel dessclbcn folgen, und setzt hinzu: lalis est umvorlailla poelis. Wahrlich scheint mir Zdarch hier ekler gewesen zuseyn, als ich ihn sonst an zwanzig Stellen finde: und ich schämemich nicht zu bekennen, daß ich selbst einer von denen bin, diedurchaus nichts wollen untergehen lassen, was auf sehr altemPcrgamcn (odtolotifiimis momdrarils) stehet, wenn es auch schonnoch ein wenig schlechter ist, als die angeführten Zeilen dochwirklich nicht sind. Wüßten wir übrigens, was denn Dartheigentlich odrolvtiMm»« mvmdranas nenne: so wüßten wir viel-leicht doch auch schon etwas mehr von der Zeit dcs daraus ge-schriebenen Dichters. Allzuhoch zwar mag cr in seinen Gedan-ken wol nicht damit hinaufgcsticgcn seyn; wenn wir aus demschlicsscn sollen, was cr, nach mcincr Vermuthung, zu einer an-dern Zeit beyzufügen für gut befunden. Denn nun hatte crerfahren, daß schon Ncvelct dcn Fabeldichter ganz herausgege-ben, von dem cr gewiß keine Probe würde mitgetheilt haben,wenn cr dicscn Umstand vorher gewußt hätte. Ja, cr würdedicsc Probe ohne Zweifel völlig aus seinen ^ävorf->ri!s auSge-strichcu haben, wenn ihm nicht noch eine Vermuthung wegendcs wahren Verfassers bcygcfallen wäre, um derentwillen erglaubtc, daß allcS schon so stchcn bleiben könnte, wie cr cseinmal geschrieben, kr ^-un quillom, sind seine Worte, oclitaet roconlit!» (iinivorla illa I^nolis) a, Noveleto Oolcliio. 8i czuismo anetoii« nnmon roget, <1!eara üoinarduin esto, cujus 2t!ciciilum limilos vorl'ii!-! «Iv (^uktoris 5uI)»I.i ^>rollucit 8ilvefter Ki