Rettungen des Hoi.iz.
lalibtrc Vergnügen genossen habe, crinnrc man sich des Eifers,mit welchem er den Ehebruch bestraft. Man lese seine sechsteOde des dritten Buchs. Was für eine Strophe!
kwcuntla cul^u tecula mi^tiss
l^iimum !n«j»inÄver<z, genus ^ clomus;I^oe l'onto «lorivktw olaclos
In Mlimm zia^ulum^uo lliixit.Konnte er die Verletzung des eheliche» Bandes mit schrecklichernFarben abschildern, als daß er sie zur Quelle machte, worausalles Unglück über die Römer daher geflossen sey? Nicht genug,daß er dieses Laster als Laster verfolgte, er bestrebte sich so gares lächerlich zu machen, um seine Römer durch das Ungereimtedavon abzuhalten, wovon sie die Furcht der Strafe nicht ab-halten konnte. Ich berufe mich deswegen auf seine zweyte Sa-tire des ersten Buchs. Aus was dringt er mehr, als auf dieNcrschommg der Matronen? Er beschreibt ihren Genuß unsi.eher, mit weniger Reiß verbunden als den Genuß lediger Buh-lcrinncn, und mit hundert Gefahren umgeben, die man in denArmen einer Freygelassenen nicht zu befürchten habe. — —Soltc also wohl der, welcher für die gesellschaftlichen Gesetze soviel Ehrerbietung hatte, die weit heiligern Gesetze der Naturübertreten haben? Er kannte sie, diese Natur, und wußte, daßsie unsern Begierden gewisse Grenzen gesetzt habe, welche zu ken-nen eine der ersten Pflichten sey.
Nonno eiimiliiiiuus 1'tatult mttm-il molliim? ,j»em
(j,ml I-itm'a t'!I»i, ^iilll 1'it clolituia noFütum,
j,Ius jiruclvl't, A inanv aktiümlerv t'oltlu.Ich kan es zwar nicht verbergen, daß er in eben dieserSatyre von dem Gebrauche der Knaben ziemlich gleichgültigspricht: aber wie? So, daß er zugleich deutlich zeigt, nach sei-nem Geschmacke sey ihm der gewöhnlichste Weg der liebste. Esist wahr: er sagt:
t»mv»t liki lnmm iii^imii», mim, ti^»cilla iuit vvi'iiic ol't m"i>I'tu j>UL>', im^vtus in «mvml^mitlmi» iiiU, uum'-j toiit'iNiiu im»m?Es ist wahr er setzt sogleich hinzu: »on ogu. Allein er schließtauch in den nachfolgenden Versen seine Begierde offenbar nur