Leben des Herrn Jacob Thomson. 1t!7
Agamemnon, und besonders in der beweglichen Erzchlung, welcheMelisandcr von seiner Aussetzung auf die wüste Znscl macht.- - - Als ich im Schoos der Schatten,Von Fnrcht und Argwohn frey, in stillem Schlummer lag,Brach ein vermummter Schwärm, von des Aegisthus BandeSchnell in mein Zimmer ein: vermuthlich weil er michFür eine Hinderniß der Absicht angesehen,Die ich errathen kann, und die vielleicht Mycene»/Jetzt besser weis als ich. Man riß mich zu der See.In meinem Sinn war ich schon die bestimmte SpeiseDer Fische, als das Schiff vom Ufer stieß: die Fluth,Die brausend klatschete, entdeckte mir mein Schicksal.Es schien, der Tod war selbst ein allzumilder LohnFür meine Redlichkeit: ein unbewohnter Fels,An dessen rauhen Fuß die stärkste Brandung zürnte,War mir bestimmt, daß ich von Freund und Feind entferntUnd Hülflos, alle Pein des Todes fühlen möchte.Oft muß das Unrecht selbst sein eigner Rächer seyn:Stumm klagt sichs an, und schreit um die verdiente Strafe!Du öfnest ihm den Muud, unwandelbarer RathDer Götter - - Dieser Schwärm setzt mich die nächste Nacht(Die mir noch schrecklich ist) an das betrübte UferDer wildsten Insel: nie hat ausser mir ein MenschAuf sie den Fuß gesetzt. Allein die Menschenliebe(Das glaube) ist so tief in unsre Brust gepflanztlind unser menschlich Herz ist so mit ihr durchwachsen,Daß ich im Leben nichts crschrccklichcrs gehört,Als den betrübten Schall, da mich ihr Bot verließ.Ich seufzte ihnen »ach! - > Die fürchterlichste StilleUmschloß mich mm, die bloß das brausende GeräuschDer nimmer müden Fluth mit einem Laut durchbrach.Bisweilen bließ ein Wind durch den betrübten Wald,Und seufzte fast wie ich. Hier setzt ich mich im Schatten,Mit einem Kummer hin, den ich »och nicht gefühlt,Uud klagte mir den Gram. Die Muse die die WälderBewohnt, und (ich weis nicht ob fast aus gleichem TriebeAls wir?) die Menschen sucht, sang über meinem Haupte