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4 (1838)
Entstehung
Seite
257
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Non den Trauerspielen des Scneca,

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der Götter. Man lasse ihn nach lind nach sich in seine eigneAnschläge verwickeln; man gebe ihm einen Schmeichler zu, derdurch übertriebene Lobsprüchc das ohnedem geringe Gefühl seinerMenschheit unterdrückt. Wenn der Dichter alle diese Stafclnglücklich hinan zu gehen weis, so bin ich gewiß, der Zuschauerwird endlich geneigt seyn, die völlige Raserey des Herkules alseinen ganz natürlichen Erfolg anzusehen. Ich habe schon ange-merkt, daß das Gebet, welches ihm der Römer in den Mundgiebt, eine sehr feine Vorbereitung ist; und wenn man auch dasGebet wieder vorbereitet, so wird sich eines aus dem andern un-gezwungen ergeben. Welche schreckliche Lcction würdedieses für unsre wilden Helden; für unsre aufgeblasenen Sie-ger seyn.'

Ehe ich dieses Trauerspiel ganz verlasse, will ich vorhernoch einen

Versuck über das in Unordnung gekrackte Stück Ses latei-nischen Dickters,dessen ich auf der 24Ztcn Seite gedacht habe, wagen. Es gehetvon der 1296stcn Zeile bis zu der 1315tcn. Ich ordne diePersonen darinnc folgender Gestalt.

^m. koclclv arma. //e^. Vox vK cliAna Asnitoiv Hoiculis.Hoc on peromptus tpieulo coeiclit puor:

Hoe ^uno tolum msnilius vmltit tuis:

Hoc nun« eZa utsr. ?V«. IZcco, ^am mitorum mvtu

(!or palpitat, coriiusuuo tolüoitum svr!t.1300. ^m. ^ptsta munllo oft: oceo ^sm sitoios kcolus

Violen.?, seienscjuo. pancle ljuicl Kor! ^udos?

//e^. Niliil rogamus, nnstor in tuto et"t clolor.

^//i. Kstum ^vtos tervkiio tu solus niilii,

IZriperv noe tu: mgximum vvilti motum.1396. IVIiserum Iisncl potos mv l'aooro, folicom vates.

8!c ttatuo nu!<I<juiä Kütuis, ut esusilm tuam

I?i»MÄMhuo ir> iireto stiiro ^ snc!p!ti kcias.

V^ut vivis gut aeoiäis. Hsnc snimsm Ivvsm

k'otl'amlzulz temo, noc m'iuus cjU3tt"am mslis1310. In oro ziiimo touec». ?am tai clo siatri

Vitsm ciat alisjuis? IXon sersm ulterlus moram,L-ss.ngs W-tte i v, 17