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daß ich in Berlin nicht müßig bin, oder nur vor andre arbeite. Glauben Sie denn nicht/ daß ich alles weiß, von wem sie solche Nachrich-teil bekommen haben? daß ich weiß, an wem, und wie offtc sie meinet-wegen nach Berlin an Personen geschrieben haben, die nothwendigdurch ihre Briefe einen sehr Übeln Concept haben von mir bekommenmüßen? Doch ich will glauben, daß Sie es zu meinen Besten gethanhaben, und Ihnen den Schaden und Verdruß nicht schuld geben, dermir daraus entstanden ist. Was die Stelle in dem Lemlnarlo plülo-logieo in Göttingcn anbelangt, so bitte ich Ihnen inständigst sich allecrsinnliche Mühe deßwegen zu geben. Ich verspreche eS ihnen, beyGott, daß ich sobald cS gewiß ist, alsobald nach Hause kommen, odergleich von hier aus dahin gehn will. Wißen Sie aber gar nichtsgewißcS vor mich, so ist cS ja bcßcr daß ich hier bleibe, an einemOrte, wo ich mein Glück machen kann, gcsezt ich müßte auch warten.WaS soll ich zu Hause? Ich habe also das Geld, das Sie mir zuschicken die Gütigkeit gehabt haben, nebst dem, was ich zum Theilvor meine Arbeit erhalten habe, zu einer neuen Kleidung angewandt;und ich befinde mich in dem Zustande, mich wieder bey allen sehn zulaßen, und diejenigen, deren Dienste ich suche, selbst anzugchn. Die-ses war nöthiger, als daß ich Ihnen mit meiner unnützen Gegenwartzu Hause beschweren sollte. ES fehlt mir jcho nichts als meine Wäsche,und meine Bücher. Ich habe ihnen den ^'al.ilo^uui schon davonüberschrieben, und erwarte sie mit grdsten Verlangen. Sie könnenleicht erachten wie schwerlich cS sey sich mit geborgten Büchern zubchelffcn. Ich bitte Ihnen also noch um diese einzige Gefälligkeit. Ichkan nicht zwciffcln, daß Sie das Friesische Stipendium nicht noch er-halten sollten, und die Fracht kan so viel nicht auötragcn. Eine guteKleidung ohne genügsame Wäsche ist so viel als keine. Ich bitte Sie,mir nur noch Zeit biSJohanniS zu laßen, ist cS alsdann noch nichts mitmeinem Unterkommen geworden, so will ich alles thun, was Sie ver-langen. Erlauben Sie mir, daß ich ihnen die Rede eines Vaters beydem Plauto mittheile, welcher gleichfalls init seinem Sohne nichtdurchaus zufrieden war.
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Vei'um melioi'a l'unl, iiuam cj»!>e ileleri'una.
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