Druckschrift 
6 (1839)
Entstehung
Seite
293
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Lebe» des Sophokles.

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Den ersten Gnmd halte ich für den stärkste» nicht. Ichwerde in der Anmerkung («) mehr davon sagen. Der zwcvteaber dünkt mich desto wichtiger. Ein geringes Herkommen warfür die Dichter der alten Komödie eine unerschöpfliche Quellevon Spöttcrcycn. Wehe dem berühmten Manne, dem sie vondieser Seite etwas vorrücken konnten! Da war kein Verschonen;wenn er sich nm den Staat auch noch so verdient gemacht hätte.Thcmistoklcs, sagt der Biograph, erfuhr es. Und der guteiLnripiVcs! setze ich hinzu. Wie viel mußte er, wegen sei-ner Mutter Rlito, die eine Kraulhöckcrin ^«x«''»^-^^) gewe-sen war, von dem Aristophancs leiden. Nun war zwar Ari-srophanes ein besonderer Feind des ü-unpides, dem er denSophokles sehr weit vorzog. Aber würde er, dieser poetischenGerechtigkeit wegen, einen Einfall unterdrückt haben? Da kenntman den Zlristophancs nicht! Da kennt man die alte Komö-die nicht! Als Sophokles in seinem Alter Gedichte für Geldmachte, wozu ihn vielleicht die Noth zwang, wie bitter warfes ihm Arilrophancs vor! Ich rede in der Anmerkunghiervon mehr. Und er sollte ihm seine geringe Herkunft geschenkthaben? Auch Rrarmus, auch Enpolis, und wie sie alle heisscn,sollten sie ihm geschenkt haben? Denn man muß annehmen, daßder Biograph, oder die Währmänncr des Biographs, von der altenKomödie mehr gelesen hatten, als uns davon übrig geblieben ist.

Aber was soll ich zu dem Mittelwege sagen, den der Bio-graph hier nehmen will,daß der Vater des Sophokles viel-leicht nur Knechte gehalten, die jene Handwerker treiben müs-scn?" Das heißt viel zu viel cinräumcn. Denn derjenigeBürger zu Athen , welcher mit den Handthicrungcn seinerKnechte wucherte, war noch lange kein vornehmer Bürger; ergehörte aufs Höchste in die Klasse der Mittclbürger, ---^v ^r-7-j>tu>v iroX-,?-toi>. Ja der Sohn eines solchen Bürgers war nochimmer den Spöttcrcyen der Komödicnschrcibcr, über das mittel-bare Gewerbe seines Vaters, ausgesetzt. Zch bcruffc mich die-