Pope ein Metaphysiker!
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Vorbericht.
an würde es nur vergebens leugnen wollen, daß gegen-wärtige Abhandlung durch die nculichc Aufgabe der Königl.Preußischen Akademie der Wissenschaften , veranlaßt worden;und daher hat man auch diese Veranlassung selbst nirgends zuverstecken gesucht. Allein wenn der Leser deßwegen an eineSchöne denken wollte, die sich aus Verdruß dem Publico Preistgiebt, weil sie den Bräutigam, um welchen sie mit ihren Ge-spielinnen getanzt, nicht erhalten; so würde er ganz gewiß aneine falsche Vcrglcichung denken. Die Akademischen Richter wer-den es am besten wissen, daß ihnen diese Schrift keine Mühegemacht hat. Es fanden sich Umstände welche die Einschickungderselben verhinderten, die aber ihrer Bekanntmachung durch denDruck nicht zuwicdcr sind. Nur einen von diesen Umstände»zu nennen - - Sie hat zwey Verfasser, und hätte daher unterkeinem andern Sinnspruchc erscheinen könne», als unter diesem:
iüompulvrsnt - - FIVALS t?nr; <loll A l'li^il'is in UUUNI.Gesetzt nun, sie wäre gekrönt worden! Was für Streitigkeitwürde unter den Urhebern entstanden seyn! Und diese wolltengerne keine unter sich haben.
Aufgabe.
Die Akademie verlangt eine Untersuchung des popischen Systems,welches in dem Satze alles ist gut enthalten ist. Und zwar. so,daß man
Erstlich den wahren Sinn dieses Satzes, der HypothcS seines
Urhebers gemäß, bestimme.
Lessmgs Wette v. 1