Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
15
Einzelbild herunterladen
 

Pope ein MetaPhysiker!

15

tet, auf welche es, nach Popens Meinung, in dieser Streitig-keit hauptsächlich ankömmt.

ik koä kas placoä k!m (,?iK?t) vvrong?

Dreyzchnter Saß.Die K.eidenschaften des Menschen, die nichts als verschiedeneAbänderungen der Eigenliebe sind, ohne rvelche dieVernunft unwirksam bleiben rvürde, sind ihm zumVesien gegeben rooroen.

2. B. Z. 83.Nvlles ok telk-Iove tlio paMons wo maz? call.

Ebend. Z. 44.8«zlk-Iov<z to ui-Av, snä Region to rettraui.

und ll. Br. Z. 162.pitllions iiriz tlie Elements ot Iif<z.Pope gesteht zwar, daß unzählig viel Schwachheiten undFehler aus den Leidenschaften entstehen; allein auch diese grün-den sich auf ein allgemeines Gesetz, welches dieses ist: daß siealle von einem wirklichen, oder einem anscheinenden Gute in Be-wegung gesetzt werden sollen. Gott aber habe (nach dem 9tcnSatze) alle Uebel zulassen müssen, die aus den allgemeinen Ge-setzen erfolgten, weil er sonst die allgemeinen Gesetze durch ei-nen besondern Rathschluß hätte aufheben müssen.

2. Vr. Z. 84.'I'is real Aoo6, or looimriA, move« tlioiu »11.

Schlußsatz.

Aus allen diesen Sätzen nun zusammen glaubt Pope denSchluß ziehen zu können, daß alles gut sey; <zuo tout ec- czu,ott, oN bisn. Zch drücke hier seinen Sinn in der Sprache sei-ner Ucbcrsctzcr aus. Allein ist es wohl gut, sich auf diese zuverlassen? Wie wenn Pope nicht gesagt hätte, daß alles gutsondern nur, daß alles recht sey? Wollte man wohl rechtund gut für einerley nehmen? Hier sind scine Worte: (1. Br.Z. 286.)

^Vliatover is, is »'/^/t^.Man Wird hoffentlich einem Ächter, wie Pope ist, die Schandenicht anthun, und sagen, daß er durch den Reim gezwungen wor-den, hier anstatt irgend eines andern Worts zu setzen.