Pope ein Mctaphysiker! 2A
sich i/t' I^c^itw,» /sio nicht auf die allgemeinen Gesetze, vonwelchen er gleich vorher spricht, sondern auf die göttlichen Ab-sichten beziehen sollten, deren er hier gar nicht gedenkt. Nein!Ganz gewiß hat er sich hier wiederum alle Uebel als Ausnah-men aus den allgemeinen Gesetzen eingebildet, und folglich dasMalcbranchische System unvcrmuthct vcrworffcn, das er sonstdurchgchcnds angenommen haben muß, wenn er irgend einesangenommen hat.
Achter Satz.
Was Pope in diesem Satze behauptet, daß nehmlich keineVeränderung in der Welt vorgehen könne, ohne daß sich dieWirkung davon in dem Ganzen äusserte, kann aus andernGründen hinlänglich dargcthan werden, als aus den scinjgcn,welche hier ganz und gar nichts beweisen. IVenn rvir, sagt er,die obern Rräfte Vervringen wollen, so müssen Sie unternan unsre Stelle rücken, oOcr es bleibt eine L.ücke in Servollen Schöpfung. Ist es noch nöthig, diesen Schluß zu wi-derlegen , nachdem man» gesehen, daß in der Welt nicht allesso stuffcnwcisc hinaufsteigt, wie Pope annimt, sondern daßvollkommene und unvollkommene Wesen, ohne diese eingebildeteOrdnung, durch einander vermengt sind? Eben so wenig werdeich die zweyte Stelle zu widerlegen nöthig haben, die oben zurBestätigung dieses achten Satzes angeführt worden. Pope be-zicht sich immer auf seine allmäligc Degradation, die nur inseiner poetischen Welt die Wirklichkeit erlangt, in unserer abergar nicht Statt gefunden hat.
Neunter Satz.
Zn diesem Satze sind oben zwey Ursachen des Uebels inder Welt, nach Popcns Meinung, angeführt worden; einedritte Ursache aber, die der Dichter gleichfalls angicbt, habeich weggelassen, weil ich sie nicht bcgrciffcn konnte. Hier istdie Stelle aus dem vierten Briefe ganz:
Or partial ill !s univeilal Fooci,
0»' e/ian^e or I^aturo lots it lall.
Die Worte ^Vntu,-e /ek /a// habe ich so erklärt, als ob sieeben das sagten, was der Dichter mit den Worten ^Va^etlevittteL sagen will. Diese nehmlich, wenn sie einen verständ-