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24 Pope ein Metaphysiker!
Wie verträgt sich dieses entscheidende mit dem obigen vr,or? Kann man sich einen handgreiflicher» Widerspruch einbilden?
Doch wir wollen weiter untersuchen, wie er sich gegen dasSystem, welches ich für ihn habe aufrichten wollen, verhalt.Man sehe einmal nach, was er zu der angezogenen Stelle ausdem ersten Briefe
— — tke ürtt »Im'iAkt^ (?imto
^ets not k^ partlal, kut gonral 1^3>vsunmittelbar hinzu setzt:1K' Lxcoptlons lo>v.
^>cr Ausnahincn sind wenig? Was sind das für Ausnah-men? Warum hat denn Gott auch von diesen allgemeinen Re-geln, die ihm allenthalben zur Richtschnur gedient, Ausnahmengemacht? Eines Lieblings wegen hat er sie nicht gemacht; (S. den4 Brief Z. 119.) auch zur Vermeidung einer Unvollkommenhcitnicht; denn sonst hätte er nicht die gcringsic Unvollkommenhcitzulassen sollen. Er hat nur wenige Ausnahmen gemacht? War-um nur wenige? — Gar keine, oder soviel als nöthig waren.
Man könnte sagen: Pope verstehe unter dem Worte«<yik«'c»,» solche Begebenheiten, die nicht mit den göttlichen Ab-sichten übereinstimmen, und dennoch aus den allgemeinen Gesetzenflicsscn. Dieser giebt es wenige in der Welt; denn Gott hatsolche allgemeine Gesetze erwählt, die in den meisten besondernFällen mit seinen Absichten übereinstimmen. — Gut! Aber als-dann müßte sich das Wort nicht auf Aene^/^««-»beziehen. Von Seiten der allgemeinen Gesetze hat Gott nichtdie geringsten Ausnahmen gemacht, sondern alle Ausnahmenbetreffen die Uebereinstimmung der allgemeinen Gesetze mit dengöttlichen Absichten. Nun übersehe man des Dichters Worte:
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^ets not kz^ partial, kut 1)^ Fvnoral I^aws;IZxeoptions tvvv Ao,Bezicht sich hier das Wort F^ce/ikon» irgend auf etwas an-ders, als auf Aene,-«? ^mvL? O! Ich will lieber zugeben,Pope habe sich in einem einzigen Gedichte hundertmal metaphy-sisch widersprochen, als daß ihm ein schlecht vcrbundncr undverstümmelter Vers entwischt wäre, wie dieser seyn würde, wenn
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