Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
23
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Pope ein Metaphysikcr!

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Stcinc sind in dcr Wclt wunderbar durch einander gemischt,und man müßte die Glieder aus den entlegensten Theilen dcrWclt zusammen klauben, wenn man eine solche Kette bildcnwollte, die allmälig vom Nichts bis zur Gottheit reicht. Das-jenige also, was Pope den Zusammenhang nennt, findet in un-srer Wclt nicht Statt, und dennoch ist sie die beste, dennochkann in ihr keine Lücke angctroffcn wcrdcn. Warum dicscs?Wird man hicr nicht augcnschcinlich auf das L.eibm'yische Sy-stem geleitet, daß nehmlich, vermöge dcr göttlichen Wcishcit, alleWcscn in dcr bcstcn Wclt in cinandcr gegründet, das heißt,nach dcr Reihe dcr Wirkungen und Ursachen neben cinandcrgeordnet seyn müßen?

Dritter Satz.

Und nun fällt der Schluß von dieser eingebildeten Kcttcdcr Dingc auf die unvcrmcidlichc Eristcuz cincs solchen Ranges,als dcr Mensch bekleidet, von sich selbst weg. Dcnn was warcs nöthig, zu Erfüllung dcr Ncihc von Lcbcn und Empfindung,diesen Rang wirklich wcrdcn zu lassen, da doch ohncdcm dieGlicdcr derselben in dem unendlichen Raume zcrstrcut licgcn, undnimmcrmchr in dcr allmaligcn Degradation neben cinandcr stchcn?Sechster Satz.

Hier kömmt cs, wo sich Pope selbst widerspricht! Nachseiner Meinung, wie wir oben dargcthan haben, müssen ausden allgemeinen Gesetzen manche besondre Begebenheiten erfol-gen, die zur Vollkommenheit dcs Ganzcn nichts beytragen, undnur deswegen zugelassen wcrdcn, weil Gott , cincs Lieblingshalber, seinen allgcmcincn Willcn nicht ändert.

t)r pitt'tial i» is nnivoi'kal Fnncl,

Or olirmAv rulmits, nr I^aturv lots !t lull.So sagt cr in dcm vicrtcn Bricfc. Nur manche Ucbcl also,dic in dcr Wclt zugclasscn wordcn, sind nach ihm allgcmcingut; manche aber, die eben so wohl zugclasscn wordcn, sind csnicht. Sind sie cs abcr, nach scincm cigcncn Bckcnntnissc,nicht, wie hat cr am Endc dcs ersten Briefes gleichwohl so zu-versichtlich sagen können:

^11 clisoorll, Iiarmon^ not unllorktoocl:

^11 j,ai'tial vvil, unlvortul Aoocl?