Druckschrift 
5 (1839)
Entstehung
Seite
36
Einzelbild herunterladen
 

^.

Aus der Berlinischen Zeitung vom I. 1765.

cr sich also wundern, wenn cr erfahren könnte, daß gleichwohleine berühmte Akademie diesen falschen Bart für werth erkannthabe, ernsthafte Untersuchungen darüber anzustellen.

Aus der Berlinischen privilegirten Zeitungvom Jahre 1766.

von gelehrten Sachen.

(4. Jan.) /^es A?oe?»'« A Ooutume« c/e« Fi'aiixoz«, c/an« /es^»e»iiei« tem« l/s /a ^/oiiai'c/iie i'^l^ie /e ki^enc/i'e,t)/ia?loine c/s / ^A^i/e t/s /^a? i«, c/e« ^/oeui'« c/s« niil ien«^ei'inain«, ti'lic/ui/s c/s <?. ?'aci/e, li'?»ie ^^e/ace,con/e?la?i< ^ue^ue« »emnic/ue« i'e/a/tDe« aua: a»c?en« c>«moc/ei iie« c/e ess t/eu.v ^e?t/?/e«. «/^a? <« c/ier Li in^oii«. I2mo.20 Dogen. Das Werk des AbtS le Gendre ist nicht neu, sondernbereits 1721 gedruckt worden. Es enthält viel artige Nachrichten vonden Sitten und Gebräuchen, welche unter den Franzosen von Zeit zuZeit geherrscht haben, und durch welche sie zu derjenigen Artigkeit hin-aufgestiegen sind, die jetzt so viele an ihnen bewundern. Diese neueAusgabe enthält ziemlich entbehrliche Vermehrungen; eine Uebersctzungnehmlich von des Tacitus kleinem Werke von den Sitten der al-ten Deutschen, und eine Vorrede, in welcher diese mit den Sittender alten Gallier und den neuern Sitten beyder Völker verglichenwerden. Da die Gallier unwidcrsprcchlich deutschen Ursprungs sind,so hat diese Vcrglcichnng nicht viel Mühe kosten können. Unter-dessen ist sie doch in einem Tone abgefaßt, welcher einen Deutschenbelustigen kann. Z. t?.Wir Franzosen, sagt der Schriftsteller, sindin dem Anfange eines Treffens schrecklich. Wir sind gewohnt demFeinde den Sieg zu entreißen; denn wenn wir ihm denselben langestreitig machen sollen, so laufen wir Gefahr ihn zu verlieren. Un-terdessen haben wir doch auch bey mauchcu Gelegenheiten eben so-vicl Standhaftigkeit, als Hitze gezeigt. Wir haben das feindlicheFeuer ruhig ausgehalten; wir haben gelassen den günstigen Augen-blick zum Angriffe erwartet; wir :c.--Kurz, das französische

Wir, läßt in dem Munde eines Schriftstellers, der vielleicht nicht