Pope ein Metaphysik»!
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setzen; und zum Theil sind sie auch bereits oben angeführt wor-den, wo von dem Popischen Begriffe der Ordnung, und dernothwendigen Stelle, die der Mensch in der Reihe, der Dingeerhalten müssen, die Rede war.
Was kann man nun zu so offenbaren Beweisen, daß Popeden metaphysischen Theil seiner Materie mehr zusammen geborgt,als gedacht habe, sagen? Und was wird man vollends sagen,wenn ich sogar zeige, daß er sich selbst nichts besser bewußt zuseyn scheinet? — Man höre also, was er in einem Briefe anseinen Freund, den D. Swift schreibt. Pope hatte seinen Ver-such über den Menschen, ohne seinen Namen drucken lassen, under kam Swiften in die Hände, ehe ihm Pope davon Nachrichtgeben konnte. Swift las das Werk, allein er erkannte seinenFreund darinn nicht. Hierüber nun wundert sich Pope undschreibt: Ich sollte meinen, ob Sie mich gleich in Sem er-sten dieser Versuche aus dem Gesichte verlohren, daß Siemich doch in dem zweyten würden erkannt haben. Heißtdieses nicht ungefehr: ob Sie mir gleich die metaphysische Ticf-sinnigkcit, die aus dem ersten Briefe hervor zu leuchten scheinet,nicht zutrauen dürfen; so hätten sie doch wohl in den übrigenBriefen, wo die Materie leichter und des poetischen Putzes fä-higer wird, meine Art zu denken erkennen sollen?--Swift
gesteht es in seiner Antwort auch in der That, daß er Popenfür keinen so grossen Philosophen gehalten habe, eben so wenigals sich Pope selbst dafür hielt. Denn würde er wohl sonst,gleich nach obiger Stelle, geschrieben haben: Nur um einesbitte ich Sie; lachen Sie über meine Ernsthaftigkeit nicht,sondern erlauben Sie mir, den philosophischen Bart solange zu tragen, bis ich ihn selbst ausrupfe, und ein Ge-spötts daraus mache. Das will viel sagen! Wie sehr sollte
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