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Friedrichs von Logau Sinngedichte.
Und Opitz sagt:
„ — — so viel Schriften--
„Die keine Macht der Zeit, kein Wetter, keine ZZrunst„Zu dämpfen hat vermocht.---
Bübeln. 1. bctricgcn, Untcrschlcif machen. (X. 34.)Wer im Geringen dübelt :c.2. wollüstig scherzen; wovon sich die gröbere Bedeutung noch indem Ausdrucke huren und bnben findet. (VI. 36.)
Wenn im Schatte» kühler MvrthcnSie sich kamen zu bewirthen,Folgte nichts als lieblich Liebeln,Folgte nichts als tückisch Bübcln,
Buhlen. Von diesem Zeitworte macht Logau die leidendeWeise; gebuhlt rverven. Sinngcd. 4136.Denn der Buhler buhlt dem Buhlcr, buhlt und wird gebuhlt nicht minder.Büttner oder Bütner für Böttcher. Sinng. 1630. ,dasalte Wort heißt Luittin, ein hölzern Gefäß; Plattdeutsch:eine Bütte-
C.
Carl; so schreibt Logau wofür wir itzt Kerl schreiben. Sinng.672. Das ä hätten wir billig beybehalten sollen, weil dasalte gothische Wort Rarle heißt.
D.
Dannen braucht Logau öfters für, von bannen. Z. E.Sinng. 896.
Alle Flüsse gehn ins Meer,Alle kommen bannen her.So wie in den alten Fabeln:
V-MN-NI kelüeil er mit Mttertceil. —Her riep lieli IiiUtle llsnnsil ttsl.
Degen. Logau braucht dieses Wort in der alten Bedeu-tung, für einen tapfern Kriegsmann, für einen Helden. (XIII. 10.)
--— Ihr Poeten,
Der Tod kann keinen nöthen,Den ihr und eure SinnenNicht lassen wollt von hinnen.Die alten kühnen Degen