Ueber die Fabeln aus den Zeiten der Minnesinger,
Reit und lest den jungen gan
Ließ er den knaben reiten
lind lief dem knaben pei der feiten1Z. Daran thet er vil paß
Do der alt erhöret das
Von dem esel saß er do
Der jung saß auff und was fro
Der ein zu dem andern sprach2l). Do er den knaben reiten sach
Wart getreuer geselle meyn
Der alt mag wol ein narre sein
Das er lest reiten den knaben
Der soll laufen und traben26. Und solt der alt reiten
Vil kaum möcht er gcpeiten
Das der alt auff den esel kam
Zu dem knaben und reiten hin dan
Den esel riten sie peide3». Das wart in schir zu leide
Do ym die leut bekommen
Nnmer dum nomen
Sprachen sie alle sehet an
Wie thut der alt man36. Sich gesezt hat auff das eseleyn
Er und auch das kneblcyn
Sie wollen den esel haben tot
Zwar es thut ym kein not
Der alt solt nie han40. Und solt den jungen laßen gan
Die rede also geschach
Der vater zu dem sun sprach
Wol abe wir wollen peide gan, Der esel auch soll rue han4Z. Do komen die stauen und die man
Sie sprachen alle nu sehet an
Wie torecht die peide sint
Der alte man und auch sein kint?-üm.,s Werke IX, 2