Ueber die Fabeln aus den Zeiten der Minnesinger. 33
Vil sere sach er sich umb do
Sein freunde waren alle fto46. Sie wenten alle des sicher zu wesen
Er het astronomiam gelesen
Und wer ein herre in hoher kunst
Do was weder witz noch Vernunft
Do er den mono ane sach5>0. Vil schnelle ging er hin unde sprach
Eines dinges mich wunder nymvt
Des ich mich nit hab geflisscn sint
Das der mon gleich auff gat
Dem mono zu pareiß in der siatZZ. So sere das wundert mich
Sy sint an einander ungleich
Es muß sein gar ein weiß man
Der die zwen unterscheiden kan
Do der ritter das ersachKV. Zu seinen freunden er sprach
Von sach wegen ist mein herz zorn
Kost und crbcit ist gar verlorn
Es dünket mich in meinen sinnen wol
Das er ist aller narheit volKZ. Der vater und die freunde sein
Musten in ein thorcn laßen seinWer von natur ist uubcsint
Und myner witz hat dan eyn kint
Dem mag die schule zu pareiß7V. An sinnen nymer machen weiß
Ist er ein esel und ein gauch
Dasselbe ist er zu pareiß auch
Wo die natur verirt ist
Was schrifft do hoher Pfaffen ist
Was hilfst das einer zn schule fert
Und groß gut an nutz verzert
Er höret hohe meister lesenEin narre muß er doch ymmer wesenGute pncher gewinnet er wolLessings Werk- ix. »