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9 (1839)
Entstehung
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Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.

Ein guter pfaff er nymmer werden solHie heim ein narre ein rint dortDorcht ire werk tnmp ire wortSüllen sie wesen des gelaßNye kein Pfaffe furpaß.

85.

' Ein marckt hub sich in einer statDer marckt vil großer freiheit hatES waren stauen oder manWer do wolt zu marckte ganZ, Der het fride syben tageNu höret was ich euch sageDer marckt was wol behütDo was feil allerley schlacht gutWas ymanl zu kauffen gert

lg. Des wart er auff der stat gewertEin hoher pfaff an kunsten reichKam auff den marckt und thet gleichAls er ein Kauffman soll wesenEr sprach wer do wil genesen

1o. Das des er mug haben heilGroße weißheit hab ich seilFnr den kunig die rede kamSein knecht sandt er hin danDas die mit nicht vermiden

20. Dan das sie schnelle ridenUnd ym kaufften die weißheitEr sprach ym were nit lcitWas sie darumb musten gebenDie knecht vernumen eben

2Z> Groß silber sie do nomenDo sie zu dem meist» komenSie sprachen wir sint her gesantMein herre der kunig hat euch vermantDas ir das silber sult nemen30. Und sult ym der Weisheit geben