Ueber die Fabeln aus den Zeiten der Minnesinger. ZA
Er empfing das silber und sazt sich nieder
Er schreib ein wort und sank wider
Dem kunig pcy den knechten seyn
Das wort von deutsch zu latein26. Sprach du solt das end ansehen
Deiner werk wan was dir gescheen
Dir darumb mug gescheen künstlich
Der weißheit soltu fleissen dich
Den kunig brcngt diese gepot4l). DaS daucht sie gar ein spot
Sie hetten alle des geschworn
Das gut wer gar verlorn
Darumb die weißheit ist gegeben
Domit der kunig sein leben46. Eehut der kauff gcvil ym wol
DaS wort was großer knnst vol
Er hieß es schreiben an sein thur
Mit gülden puchstaben wer do für
Ginge der möcht es wol lesen50. Der kunig wer anders tot gewesen
Eins malS als ich euch sagen wil
Het er heimlicher veint vil
Dy stellten sere auff sein tot
Und heimlichen das sie nit in not66. Komen für die Missetat
Nu gingen sie heimlich zu rat
Ein ebenteuer die was clein
Gemeiniglich komen sie uberein
Das sie gelt und gut wollen gebenK0. Einem barbirer der dem kunig sein leben
Neme so er ym solt scheren
Sie wolten ihn des gelts gewercn
Als schnelle er es het getan
Nu wolt der scherer heimlich gan66. Zu dem kunig in den Pallas
Und wolt von stund enden das
Darumb er empfangen het das gut