Zur Geschichte und Litteratur, erster Beytrag.
Churfürst von Trier , dich hat dahin
Der Todt, welcher dein groß Gewinn,Dein Seele jetzt bewahret Eott,
errettet sie aus aller Noth.Dein Lieb zu der Geomctrcy,
Dein Landtafel wird melden frey.Gott geb, daß der Nachfolger dein,
Ein frommer Bischoff müsse seyn.
Landgraf Philip, manchs graues Haar
Hat dir gemacht der Pfaffen Schaar.Fürwahr wenn du der Pfaffen Rott
Jetzt machen würdest gar zu Spott,Wird preisen dich nach deinem Todt
ein jedermann, und loben Eott.ein schelmisch Pfaff verkehret einig
Ncrändcrts n und macht ewigWenn solch ehrlose Nerräthcrcy
Soll ungerochen bleiben frey,Wird sich gewiß an fürstlichen Blutt
Vcrgrciffen oft der vicreckt Hut.
Hcrysg von ^virtenbcrg und Tcck/
Für deine Thür ein Riegel steck.Wenn Eotha wird gcschlciffet seyn,
Und PhilippuS gelassen ein,So sieht in Gefahr der Nachpanr dein,
Ich meyn den Pfaltzgraff an den Rhein -SolchS laß dir seyn ein treuwen Rath,
Merk zeitlich drauf, und nit zu spat.
Sibylla, die fromb HerzoginVon Clcv, ja war die Schwester dein,
O Prinz von Clev, die hat gcporn
Johan Friedrich, der jetzt den Zorn
Der Pfaffen tragen muß allein,Die Sach laß dir befohlen seyn.