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9 (1839)
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134
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134 Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.

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«oX,^,0t ««l <stcx<prp»vi'U)^ L^cxv?lc>t, «X-^cv-; acroi^ vacru)-<5xo't crv^i.^cxtt'et r^vocc. TtoX.'UT'xXxioiv x?rtckx<5rtX7'«t

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Lx«-z-(t> «Tro^X.T.^vi^o'-x^ ^övc^L ^u!>pov o^x?oc-^ui^I<x> <5l«xo^l^to'«?, -rov ^cpoT'x^ov szrtx^'L^^^oi^«?rxji^x7Xxv «i_>x^^» '^XX« xoet ?c>i? cx^x^^^^^^ ^ ?x^i.xvc>?,x«t ?ü vocrovvT'^v cx7'«?r«i^^^lo^ ^^t^ ?x x«t x«7°«-

?rc>X,^ L7rtcs>«vx?x^c>v x«7-x^'o'«7'o. ^) Zn Asien also, nichtin Europa lagen unsere Bäder: in Zölthynicn, nicht in phocislag Pythia ; eine Gegend, nicht eine Stadt. Diese Bäder wur-den von den Byzantinern häufig besucht; der Gesundheit unddes blossen Vergnügens wegen. Sie hatten bereits die noth-wendigsten Gebäude, ein Krankenhans und einen Tempel; alsJustim'anus diese nicht allein erweitern und verschönern, son-dern auch für sich einen eigenen prächtigen Pallast daselbst er-bauen ließ. Novum palatium concti-lit, sagt der lateinischeUcbcrsctzcr Malrrems: nicht so recht wohl. Denn ,, einen-neuen Pallast bauen," giebt zu verstehen, daß schon ein Pal-last da gewesen, welches aber Procopius ausdrücklich verneinet:fioeo-i^Ll« 0^ ^oT-xpov <Z1>50-. Zustinianus war der erste Kay-ser, der um aus längere Zeit die Vorzüge des Ortes gemessenzu können, seinen eigenen Pallast daselbst hatte. Ausser diesemließ er auch ein öffentliches Badchaus bauen, und trinkbaresWasser aus der Ferne herbey leiten, an welchem die Gegendzcithcr grossen Mangel gehabt hatte.

Und nun, da wir diese Verdienste des Zustinianus umdiese Bäder kennen: was folget daraus wahrscheinlicher Weisein Ansehung des Verfassers unsers Gedichts? Alle Handschrif-ten nennen ihn Paulus Silenliarius. Man kannte aber be-reits einen Mann dieses Namens und dieses Titels, der eben-falls ein Dichter war, aus verschiedenen in der Anthologie vonihm aufbehaltenen Stücken. Warum also ohne Noth die Wc -

(°) I^ib. V. l-ilp. I. p. !>8> Lail. Hf«//i'e<.