Druckschrift 
9 (1839)
Entstehung
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166
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166 Zur Geschichte und Litteratur. Erster Beytrag.

ihm schreibt: Vous avoi? rsilon, IVIoiitiour, <Io cliro cm<- cloljuo los vtros iin'is tont iiiiinis v» nomdrv, il no s'vnt'uit ^,oii>tlour t^ttüwe 6o!t roevvoir ä'itliortl toutv li» ^»ersoetio» clontil ott cs^sblo. (!sr ti cotto contvljuenco otoit donno, I'k^s»otlivto llu koewnFlo koroit llomontrvo. Mich dtmkt nehmlich,

wenn diese Folge auch nicht nothwendig, sondern wenn sie mirmöglich ist, daß dadurch die Hypothes des Rcctangels schoneinen grosse» Vorzug gewinnt. Denn das Ganze könnte sonachin jedem Augenblicke diejenige Vollkommenheit haben, der essich, nach der andern Hypothes, nur immer nähert, ohne siejemals zu erreichen; und ich sehe nicht, warum es nicht ebendaher das Wählbarere für die ewige Weisheit sollte gewesenseyn. Die Möglichkeit aber, daß die unendliche Zahl der end-lichen Wesen gleich Anfangs in den vollkommensten Zusammen-hang, deren sie sähig sind, gebracht werden können, giebt L.eib-niiz nicht allein zu, sondern rettet sie auch gegen den Vorwurfdes immer Einerleyen; indem er zeigt, daß wenn der nehmlicheGrad der totalen Vollkommenheit schon bliebe, dennoch die ein-zeln Vollkommenheiten unaushörlich sich ändern würden.

VII. Doch gesetzt auch, alles dieses verhielte sich nicht so,wie ich sage; gesetzt, es wäre ganz ohnstrcitig, was Herr Eber-hard vorgicbt, daß L.eibnilz den unaufhörlichen Wachsthum dergleichmäßigen Vollkommenheit augenscheinlich vorgezogen habe:würde er nicht sodann wenigstens den Begriff, den Lcibnitz mitdiesem Wachsthum? verband, viel zu weit ausdehnen? Lcibnitzhätte ihn zuvcrläßig blos von den allgemeinen Zuständen desGanzen verstanden: und Herr Eberhard erstreckt ihn auf alleeinzelne Wesen. Wenn aber auch diese in beständiger Bewe-gung zu mehrerer Ausbreitung seyn sollen: so möchte ich wissen,wie bey moralischen Wesen überhaupt Sünde Statt habenkönnte? Es wäre denn, daß die Sünde selbst nichts andersals eine Bewegung zu mehrerer Ausdehnung seyn sollte. Nein,so hat Leibnitz gewiß nicht gedacht; sondern was er von einemeinzeln Zustande des Ganzen, nach der Hypothes der gleichmä-ßigen Vollkommenheit, sagt; cotto colloetlon pvut avvir toutvla pvrleetion, H-uo«^«« e/w/e« co»^o/e,itMt^tmt ttttAmente? et t/«'m»tt«e,- ^ö,/eet«'o?!das ist schlech-