Druckschrift 
9 (1839)
Entstehung
Seite
233
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ehemalige Fcnstcrgemäldc im Kloster HirsclM. 233

nomon pro^Iieta IkFitur, idi tomper in kenettr'is elreuitus Alona-fteiii IlilsnuFionsis ^>ro i^>su nomino propIiotiL, ^ietus propkew,Iioo ott, iiZura tou imkiZo gravis et ta^ic-ntis viri, intvidum ilitegrü,intordum, et l^uiclom ut ^Innmuin, iisi^uo umdilieum tantum-moclo ^icta eonsjüe'itur, cui sdiunota aut c'ireumvoluta ett telivllk»,in <zua pionlivtW äietum logitur, in kuno vvl timilom ma6nm.lind hicriintcr hat cr mit der Feder zwey von diesen Brustbil-dern flüchtig gezeichnet, um welche, wie cr sagt, die Zettel mitdem Spruche, die in den Holzschnitten links und rechts darun-ter weggehen, sich hin und her schlingen; eine Veränderungdie der Formcnschncider offenbar zu seiner Bequemlichkeit ge-macht hat. Zch merke sonst bey diesem vierzigsten Fensternoch an, daß es zu der Zeit des Parsimonins bereits einge-gangen war, und cr es also nicht selbst gesehen, sondern ausder Beschreibung seines Vorfahren, des Abt Heinrich Meicr'cre-reiter, genommen hatte, wie er selbst mit diesen, oberhalb derTafel, beygesetzten Worten anzeigt: Hsne liguram ego in Nr-euitu nunhuam vicll, Ic-cl a meo antoeol't'oro D. Hemrleo ^l)I»atvcllzscrinti. «

Und so nun, wie diese zwey Tafeln beschaffen sind, sindauch die übrigen dazwischen enthaltenen acht und dreyßig be-schaffen. Ucbcrall und durchaus die nehmliche Uebereinstimmungmit den alten Holzschnitten. Nicht die geringste Versetzung inihrer Folge: nicht die geringste Abweichung in irgend einer Fi-gur, in irgend einer Schriftstcllc, in irgend einem Verse! Kurz,wenn man von den Holzschnitten selbst, eine Beschreibung, nachder Weise des Parstmonins, machen sollte: so könnte sie un-möglich anders ausfallen, als diese Beschreibung, die Parstmo-nius von den Fenstern gemacht hat, ausgefallen ist.

Was ich hieraus, mit der völligsten Zuvcrlaßigkeit folgernzu können glaubte, und noch glaube, habe ich gleich Eingangsgesagt: daß nehmlich die Holzschnitte ganz ohnstrcitig nach denFenstern gemacht worden; und man sonach das, was bisher inDeutschland Vidlm paunorum genannt worden, wenigstens das,was man bisher für die erste originale Ausgabe dieser Lilili-i,p--wj»erum gehalten, (nehmlich die aus vierzig Blattern beste-