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dem Brunnen paßten, und die Parsimonms auf seine Weiseunter folgendem Titel beschrieben: ^Injuot j?igurN ex Veterivt I^ovo 1'olwrnonto cleknmptW, lzuss etiam in keneKris t^ireuitusNonattorii HirtiruFiontis eontpiciuutur, verurn acl kuperiores tigu-ras non pertinont, nee eiusclom eum illis, knnt srZunienti sut eol-lationis; keck propter kontem, <zui in rneclio Irarum pietarum iign-rarum in amditu csuoäam rotunclo per «anales et plures plnnideostluit oalawoSz c»»ne8 istaz fiAurse acl kontern et scjuas kunt se-commoclatse, et kinFnIie tinFuIss kiktorms cle acjuis et t'ontibusex taera keriptur-r oonlis kubiieiunt. Ich führe diese Worteauch deswegen an, weil sie vielleicht die oben (S. 237.) ange-zognen zwey Stellen des Tritheim näher erklären, und denganzen Einwurf heben, den ich mir selbst daraus gegen dasAlter der Gemälde gemacht habe. So viel ist wenigstens of-fenbar, daß dem Parsrmonius ^mbitus und Cireuitus Mona-tterii nicht einerley sind. Unter diesem versteht er den eigent-lichen Krcuzgang, unter jenem aber nur den Gang um denBrunnen innerhalb dem an den Kreuzgang stossenden Erker,in welchem dieser Brunnen lag. Wie also, wenn auch Trit-heim unter ^mditus nicht den Kreuzgang, sondern diesen klei-nern Gang verstanden hätte? Das einzige ist darwidcr, daßdieser Gang in die Runde gieng, und Tritheim von verschiede-nen Isterilms dieses ^mbitus redet.
Hicrnächst kamen die beiden Refectoria . Um das WinterRefektorium hatte sich der Abt Blaslns verdient gemacht, vonwelchem Tritheim sagt: koteetorium tratrum k^ernalv sinpliü,-vit, yuocl pieturls, tenettris et ervlaturis pulcro tatis ornavit,imnontis treeentorunr lloronorum. Die Gemälde waren abernicht in den Fenstern, sondern auf den Wänden. Denn woman volles Licht brauchte, bemalte man in den Klöstern dieFenster nicht, welches nur da geschahe, wo ein gemäßigtes undmehr gcbrochnes Licht den heiligen Schauder des Orts vermeh-ren sollte; wie vornehmlich in den Krenzgängen. Der Haupt-gcmäldc in diesem Ncfectorio waren zwey, welche Parsimoniusgleichfalls nach seiner Art abgezeichnet hat; das eine von demStande des unbußfertigcn Sünders, und das andere von der