Adam Neuscr.
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Ungnad, aus einem sehr schlimmen Handel zu helfen, wobeyer des Vertrauens, welches die Türken auf ihn setzten, sich nichtsehr würdig erwies, wohl aber zeigte, daß das Wohlwollengegen seine Landsleute und ehemalige Rcligionsvcrwandtc beyihm nichts weniger als verloschen sey: wie solches in dem Gcr-lachschcn Tagebuche S. 175 — 177 mit mchrcrn zu ersehen.)Und hierauf fährt Gerlach fort: „keliZionem nolriam clamnaro„äslinit, cli^intationvm 60 Oeo relpnit, 1'ureicilmum tan<zuam„l'almlas riäet, reclitum eum oeealioue, et «zuiclom ad protektan-„tes, nen llisiimulat. 8e«1 cjuocl nessuam pluiimorum errorum„nionttra in eoräe alat, »on prorsus intieior. Lcriplit ad eum„2. lulii ex polonia /^et, ?tL I^/tT'ott»/», Lu^erintonäens (Zenera-„lis Leeleliarum reetv cle Oeo t'entientium, (lie so appellat)„omnium fratrum nominv petens, vt all ipkns venirv et cle omni-z,l)us artieulis relizionis cum iplis eonferre velit; l^e enim ij>lius„tcriptis, r>uae in i?c»Ioiiia relttjuoiit, motos esse, vt ^edivus !n„iplius sentontiam irent. Oeincle inter cetera üe teribit: tjuseto,„nü ^clamv, und wie es dort aus dem ^nticlanaeus weiterlautet; nur daß nicht alles in der nehmlichen Ordnung folget,und nach den Worten a^o^ttto Folgendes ausgelassen ist:^ruktra enim non taeies, et annuum Kipenclium clabimus tibiIionektum. ^cl kaee tua teripta, «jnae cle omnibus ^eli^Ionis ca-^iltious eolleFikti, tecum for. IXam im^rimis cural»imus, vt ad-uerlarii puäoro tull'unilantur. — Also, diese Polnische Gemeindewenigstens, war durch Ncusers Schriften so weit gebracht, alsnur immereine Umtausche Gemeinde gehen kann; das ist, wei-ter, als eine solche Gemeinde gehen müßte, wenn sie noch miteinigem Rechte den Namen einer Christlichen Gemeinde führenwollte. Denn wahrlich giengcn auch selbst Zranc- Davidisund alle diejenigen nicht so weit, welche Christo mit der Gott-heit auch die Anbetung streitig machten; indem sie das alte undneue Testament doch noch immer allein für göttliche Büchererkannten, und selbst ihre Beweise daraus führten; so daß siedurch diese göttlich eingegebene Bücher zum mindesten die Christ-liche Moral bestätiget und ausser allem Zweifel gesetzt glaubten.Jene Polnische Unitarier hingegen, die auch den Alkoran fürgöttlich hielten, waren entweder nichts als unbeschnittcne Tür-