Aom Alter der Oclmalcrey.
itil vt Alutv» üijuvliiil. licyuv linies euni siincvll» l'ii^xzr ij-I'umvuriui» tt!»uislii»o; uv ilviiiclc. »um licvuin lueiit, linios «lisjuiii'.tiilum f^ilViUÄ; vt ii ,»/>u« l'uoi'it. Ilriiv!? tvitin. t^inujlio «muinolivvmu suo^it, tlillo Iivili-li», l^uu) i>z»^olli>tui .il^eivllg. czui«violvit in iimilitucliiiom iunvi ot ott nn<1okii, ijiinm cum i» ivststv«:»>Iv!;eli-!, liec<»l)is in tolo, vt vx v<i i'i!viil>!« i^tiuii (Ivi>IIintur!>m,tlonev omnino >>Ian» vt l>ieicl:l iiilt.
Offenbar ist hier schon alles, was Basari dein Margaritonc,in Ansehung des versicherten Grundes, als Erfindung anrech-net; und alles schon weit besser. Denn die Erfindung desMargaritonc soll doch wohl nicht darin» bestanden haben, daßer bloße Leinewand nahm, wozu die ältern Künstler Häutebrauchten? (t) Auch doch wohl nicht darinn, daß er seine Lei-newand mit einem bloßen Leime, aus Pcrgamcnschnitzen, auf-klebte; anstatt daß jene ihre Häute mit einer Masse befestigten,welche sich weder durch Wärme, noch durch Feuchtigkeit wiederauflöscte? (u)
Und daß man ja nicht glaube, daß also Margaritonc dochwenigstens werde erfunden haben, das Gold in Blättern auf-zutragen, und zu brünieren. Auch das hat er nicht erfunden;wie ich aus einem andern Kapitel des Thcophilus zeigen konnte,wenn ich mich gegenwärtig dabey aufhalten wollte.
V.
Ach schliesst, und kehre zu dem Manne zurück, der nunmchrnothwendig von seinem bisherigen Ruhme so vieles verlieret.
Aber auch alles? Wenn Johann von Eyck die Oclmalcrcunicht erfunden hat, sollte er sich nicht wenigstens etwa so be-sonders darum verdient gemacht haben, daß man dieses Ver-dienst der ersten Erfindung gleich schätzen, und endlich gar damitvermengen können?
Ich bin sehr geneigt, dergleichen zu glauben. Denn seltenist ein besonderer Ruhm ganz ohne Grund; und unsere Hand-schrift selbst giebt mir Anlaß, die strenge Gerechtigkeit mit die-ser Billigkeit zu mildern.
Die Oclsarbcn der alten Künstler, habe» wir oben ausdem 2M» Kapitel gesehen, trockneten sehr schwer; welches ih-