Vom Aller der Oelmalercy.
ich meine weitere Bestreitung nur deßwegen namentlich gegenihn, weil er, besonders disscits der Alpen , noch immer dafürgilt, und als solcher (bald mit, bald ohne seinen Bruder -Hu-bert) aus einem Malcrbuch in das andere, aus einem Kunst-lcrlcxicon in das andere fortgepflanzet wird.
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--Vasari schrieb^ Die erste Ausgabe seines Werks, die
er selbst besorgte, ist von 1Z<!6 in l^ioion^a approllo i kiiiriti;worinn er von der Erfindung der Oelmalercy an zwey Ortenhandelt. Einmal überhaupt in dem 21stm Kapitel der Einlei-tung ; das andcremal umständlicher in dem Leben des Antonclloda Mcssina. Und dieses Werk, diese Orte dieses Werkes sindes, über welche ich mit meinen Nachforschungen nie hinauskom-men können. Denn auch diejenigen, welche mich nicht auf denNasari verwiesen, verwiesen mich doch auf Schriftsteller, die zu-verlässig aus dem Basari geschöpft hatten.
Auf einen Peter Gpmcer, z. E. in dessen Operv clnoim-InAieo unter 141l) von den Brüdern Eyck zwar gesagt wird,ljuoiiim inFoniis piimmn vxeoAitattim luit, evlares lerere olenIlni. Allein da das Werk des Opmecr erst 4611, mit der Fort-setzung des Z.aurcntius Zbeyerlink ans Licht kam; da es Opmecrbis 1671 selbst ausgearbeitet: so sieht man leicht, daß er denVasari gar wohl brauchen können. Za es scheinet sogar, daßder Herausgeber die ganze Stelle nach dem Rar! van ManServerändert und erweitert habe, dessen Sckilderbncb indeß 1K04erschienen war. Denn es sind Umstände cingcflochtcn, die nurMandcr hat, und aus Opmecrn nicht haben konnte. Zu ge-schweige», daß die in Holz geschnittenen Bildnisse der BrüderEyck offenbar aus dem Mandcr genommen sind.
Oder sie verwiesen mich auf einen Dommicus L.KMpsdttiuö,dessen lateinische Werfe unter das Bildnis; des Johann von Eyck,Doullart (H,c-i<Z. lies 80. et ävs ^rts 1'. II. p. 377) anführet.
nie «ZAO, ljui Isetos olec» üe leiuillv lini
Lx^rolko «loeui l^iriceps miscei'e eolores
Ilukerto cum kralre. k^ovum Kujiuero i'o^ei'lum,
.^tc^uo ii'li ignotum l/uonllaui inrliMZ ^Vueili,