Vom Alter der Oelmalerel),
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Schwerlich wohl ist diese Grabschrift gleich nach dem Tode desKünstlers gemacht worden; denn die Verse sind doch schon umein gutes besser, als sie in der ersten Hälfte des fünfzehntenJahrhunderts, dasiger Gegend gewöhnlich ausfielen. Sie würdealso kaum sehr glaubwürdig seyn, wenn sie auch mit ausdrück-lichen Worten der Erfindung des Johann von Eyck erwähnte.Wohl aber ist sie, da sie solches unterläßt, ein starker Beweisdarwider. Denn man sieht leicht, daß dieses keiner von denFällen ist, wo der Beweis vom Stillschweigen hergenommen,nichts beweiset. Hier beweiset er alles; und es ist schlechterdingsunglaublich, daß man zu der Zeit, da diese Grabschrift verfer-tiget worden, bereits die große Meynung von dem Verstorbenengehabt hätte, und dennoch in seinem Chrcngcdächtnisse auch nichtmit einem Worte darauf angespielet haben sollte. Zn der altenFlämischen Grabschrift auf den -Hubertus von iLyck, welcherin der Zohannis Kirche zu Gent begraben liegt, und die vanMander gleichfalls beybringt, ist eben so wenig einige Spurdavon zu finden; so vielen Antheil er an der Erfindung seinesBruders auch immer soll gehabt haben.
Was ich sonst überhaupt von der Erzählung des van Man-der sage, wird aus der Zusam'mcnhaltung mit der Nachricht desVasari, einem jeden einleuchten. Mander schrieb einige dreyßigZahre nach dem Vasari, und doch ist er nichts als der Nach-schrcibcr des Vasari ; einige Kleinigkeiten ausgenommen. Dennselbst dieses, daß er die Nachlässigkeit des Vasari, in Bemer-kung der Zeit verbessert, ist eine Kleinigkeit; weil er sie wirk-lich blos nach Gutdünken verbessert, ohne den geringsten histo-rischen Grund darzu anzuführen, oder zu haben. Denn er magimmer sagen; Der t^clt ivanneer ^osnnes clOI^-voi-vvo Zevon-lion iioest, !s glioneoK al 6at ick vinclon er, ovvrloMlivn