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Da über die Natur Reptunus sich erhub,Und, was sich regt, gcsammt der Erde selbst, begrub,Da alles Wasser war — — —in dem Wuche der Zeit aufbehalten worden. Einen jeden dieserTage stellt uns sein flüchtiger, aber sicherer Pinsel, mit einemeinzigen Zuge vor das Auge, der täuschender ist, als ein gan-zes wcitläuftigcs Gemählde seyn würde. Der Tag
— — — — — da Israels Geschlechte,Das Zcptervolk der Welt, des Cheuchres Ziegelkncchte,Das Zuchthaus segneten;--
der Tag, als den Amalck
— EOtteS General, durch zweyer Hände BittenVielmehr, als Josua durch tausend, welche stritten,Die Flucht zu geben zwang; —
der Tag, als
— — — aller Himmel GOttDen trüben Sinai mit Flammen sein GebotHerabgedonncrt hat; —
der Tag, als
— — — — David unverzagtDem Goliath den Tod zur Stirnen eingejagt; —
der Tag, als
Elias, der Prophet, mit einem schnellen Feuer
Im Himmel Einzug hielt; —der Tag, als
— du, o Sonnenlicht, den überschifften OrtZum ersten wiederum, auf Jesaias Wort,Roch einmal hast besucht; —
welche Tage! Aber was sind sie dem Dichter alle, gegen denTag seines Liedes? Und so wie sich ihm dieser Tag zu allenandern großen Tagen verhält: so auch der Held dieses Tageszu allen andern Helden. Er berührt einige der vornehmsten,mit ein oder zwey Worten; entwirft die Hauptzüge dessen, dersie alle unendlich zurück läßt, und fängt nun an, die Gloriedesselben, nach dem Muster eines wahren alten Triumphes,zu beschreiben.