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Alte und neue Alphabete : über hundert und fünfzig vollständige Alphabete, dreissig Folgen von Ziffern und zahlreiche Nachbildungen alter Daten u.s.w. für den praktischen Gebrauch, nebst einer Einführung über "Die Kunst im Alphabet" / von Lewis F. Day
Entstehung
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VII
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Beschreibendes Verzeichniss der Abbildungen. VIISeiten des Striches sind nicht immer parallel, sondernneigen dann und wann zum Keilförmigen. Der Kopf-strich des T schneidet nicht gerade ab, sondern ist nachoben ausgebogen. 394 v. Chr.29. GRIECHISCHE INITIALEN. Aus einem Baseler Druck. Holz-schnitt. Der Abschluss ist voll entwickelt. 16. Jahrhundert.30. RÖMISCH. Von Fragmenten im British Museum. In Steingemeisselt. Bei E, F, L, P, R, T sind die Striche aus-gebogen.Zu beachten die verschiedene Wiedergabedesselben Buchstabens. 2. und 3. Jahrhundert.31. ENGLISCH, IRISCH, oder ANGEL-SÄCHSISCH. Aus illumi-nirten Handschriften. Die Bogen streben der Spirale zu.Bedeutende Verschiedenheit der Federführung. VerschiedeneFormen desselben Buchstabens. Beachte die langen Ab-striche und die ungleiche Höhe der Buchstaben. 6. Jahr-hundert.32. LATEINISCHER CODEX. Die Schrift zwischen rothen Linien.Bedeutende Verschiedenheit in der Form desselben Buch-stabens.Beachte die eckigen C und G, die tiefen Ein-schnitte der B und R und vergleiche damit Alphabet I.7. oder 8. Jahrhundert.33. SÄCHSISCHE UND ANGELSÄCHSISCHE HANDSCHRIFTEN. DieUmrisse mit der Feder gezogen und innen mit ver-schiedenen Tinten ausgefüllt. Für logische Anwendungvon dicken und dünnen Strichen hat der Schreiber keinenSinn gehabt. Beachte das eckige C und S, das freiereT und U. 7., 8. und 9 Jahrhundert.34. GALLIKANISCHE VERSALIEN. Aus Handschriften. VergleicheB und R mit den Alphabeten 1 und 32. 8. Jahrhundert.35. IRISCH. Aus dem ,, Book of Kells". Illuminirt. Beachtedie eckige Form etlicher Buchstaben das merk-würdige D-förmige O und die allgemeine Verdickung derAufstriche beim Ausgangspunkt. Verschiedene Formendesselben Buchstabens. 8. Jahrhundert.