XIV Beschreibendes Verzeichniss der Abbildungen.
den Gelehrten bei Entzifferung alter Urkunden zu unter-stützen. Das Buch erschien 1 S 1 5 ; aber das Beispiel istwenigstens aus dem 14. Jahrhundert und die Form magein Jahrhundert oder länger vorher in Gebrauch ge-wesen sein.
97. HEBRÄISCHES ALPHABET . Ornamentale Gestaltung. Aus
Sylvestre's „Palaeographie ". Beinahe identisch mit eineritalienischen Version des 16. Jahrhunderts.
98. ENGLISCH . Römische Versalien und Ziffern, von William
Caslon. Drucktype ,,old face". 18. Jahrhundert.
99. ENGLISCH . Römische kleine Buchstaben sowie grosse und
kleine Cursiv -Buchstaben, von W. Caslon. Drucktypen,,old face". 18. Jahrhundert.
IOO. MODERN RÖMISCH. Majuskeln und Minuskeln, von sranzö-sischem Typus, elegant gestaltet und gespornt. Ge-zeichnet von Vinycomb.
ΙΟΙ . MODERNE RÖMISCHE VERSALIEN von französischem Typus,in die Länge gezogen. Dies eine Beispiel genügt, um dieArt und Weise zu zeigen, wie an einem gegebenen TypusVariationen durch Verlängerung oder Zusammenpressen desBuchstabens geschaffen werden. Eine solche Vornahmeist selten eine Verbesserung der normalen Verhältnisseund dieser Weg, eine Inschrift dem Raume anzupassen,welchen sie einnehmen soll, allzu bequem.
102. MODERN RÖMISCH. Versähe und Minuskel, ohne End-
Querstriche. Diese dünnen Buchstaben, durchweg vongleicher Stärke, werden zuweilen als „Skelettschrift" be-zeichnet.
103. MODERNE RÖMISCHE VERSALIEN. Eine Version ' des
französischen Typus (100). Nach L. F. Day.
104. MODERNE RÖMISCHE CURSIV , Majuskel und Minuskel,
„im alten Stil". J. Vinycomb.