Beziehtest uns als fremden blutes näscher!Was solls mit dieser ungereimten mär?
Der Tyrann
Du leugnest deine schuld arglistiger bube!Dein antlitz mich an fast vergessnes mahnt:Unheil verhängt in dunklen Schicksals schubeVon deinesgleichen hat mir lang geschwant.Vor tagen stand ich lauernd an der fähreDes grossen flusses wo der kreuzpfahl winktIm harren mürbe ob sich mir gewähreDie fiirstenkrone ob mein stern versinktWenn ich zur Stadt den roten fluss durchquere —Mir sinnbild allen grausens das nun reift —Und dem dem ich gebiete atem wehreWenn sich mein schwert an jungem leib vergreift.Als ich noch schwankte trat zu mir der fergeEr glich an jugend dir und hohem wuchsUnd forschte was mein finsterblick verbärge
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