und Feldzug und Jmperatorenschicksal entschieden haben, warensilberne Kugeln eine ganz unbekannte Munition,
(sehr richtig I)
und unsere Zweiundvierziger und unsere Unterseeboote schießen auchnicht mit silbernen Kugeln,
(Heiterkeit)
sondern mit gutem Stahl, der durch deutscher Äände Arbeit ge-wonnen und gehärtet ist.
Ich kann nicht umhin, zu sagen, die Äußerungen meinesbritischen Kollegen haben mir stärker als irgendein anderes Wortder englischen Staatsmänner in dieser Zeit den Unterschied klar-gemacht, der zwischen englischer und deutscher Auffassung vomKrieg besteht.
(Sehr gut!)
! Das bekannte Wort von Clausewitz „Der Krieg ist die Fort-! setzung der Politik mit anderen Mitteln" muß in das Englische! übersetzt werden: die Politik und der Krieg sind die Fortsetzungdes Geschäfts mit anderen Mitteln.
(Heiterkeit.)
Die Engländer betrachten in der Tat den Krieg als ein Geschäft,das mit Gewaltmitteln abzuwickeln ist.
(Sehr richtig!)
Der Deutsche dagegen sieht in dem Kriege die schwerste, aber auchidie erhabenste Prüfung, die das Geschick einem Volk zuerteilen! kann, eine Prüfung, die alle moralischen, intellektuellen und mate-riellen Kräfte auf den Plan ruft und auf das äußerste an-spannt. Diese Auffassung, auf die wir unsere Zuversicht bauen,ist, glaube ich, ein festeres Fundament als alles Gold und Silberder Welt.
(Beifall.)
Aber es ist gut, daß wir den Gegner kennen und wissen, auf welcheWaffen er sein Vertrauen setzt; und noch besser ist, daß wirsicher sind, ihm mit seinen eigenen Waffen ausreichend dienenzu können. Diese felsenfeste Zuversicht möchte ich hier aus meiner
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