ein für allemal für jede Werthbestimmung fixirt, und eshandelt sich bei der Ausgleichung von Land zu Landhernach nur noch um die Vertrautheit mit den Gcwichts-nnd Mischungsverhältnissen, welche am betreffenden Ortezur Anwendung kommen, sowie um die Kosten der Versen-dung und Umgestaltung.
Es ist klar, daß die großen Zwecke, welche der Mechanikdes Weltgeldverkehrs im Gegensatze zu der des Binnenver-kehrs anvertraut sind, nicht durch die ausübende Thätigkeitdes Dilettantentums versorgt werden können, sondern wiejede wichtige und eigenartige Function des Gesammtlcbensihre berufsmäßigen Träger verlangen. Für diese bildenbegreiflicherweise auch die feinern Verschiedenheiten in derVerwendung des Metalls zur Münze keine Hindernisse.Wenn England seine Goldmünze zu "/^ fein und Kupfermischt, statt wie Frankreich und Deutschland zu ^g, wenndas deutsche Münzgesetz die Fehlergrenze in dieser Mischungauf fixirt, der Lateinische Münzbund sie auf Vioon
rcducirt hat uud die Engländer sogar bis auf Vioooo Pro-biren, so spielen alle diese zarten Schwellungen ihre Rollein der Berechnung des Austauschs der Goldmüuzcu vonLand zu Land und üben ihren ganz bestimmten Einfluß aufden Wechselkurs, in dem sie, wie alle mitwirkenden Gravi-tationskräfte, sich schließlich rcflcctircn. Aus der Feinheitselbst der Verschiedenheiten leuchtet aber hervor, wie grobund falsch die vom Redner- und Schrciberpobcl verbreitetenAnsichten sind, daß der Betrieb des Edclmctallgcschüfts insGebiet der mit außerordentlichem Gewinn arbeitenden Ge-schäftszweige gehöre. Wo sich alles um so feine Schwellun-gen dreht, welche für die schwächste Concurrcnzströmung in