Die Entscheidung
gegen Deutschland und in seiner Antwort auf die Friedens-note des Papstes eingeschlagenen Richtung bewegten undfür die Auffassungen und Ziele dieses für die weitere Ent-wicklung des Krieges so wichtigen Mannes in hohemMaße bezeichnend waren. Er sprach von der ,, unerträg-lichen Erscheinung, deren häßliches Gesicht die HerrenDeutschlands uns zeigen", von der Drohung durchIntrige, verbunden mit Gewalt, als welche wir die deutscheMacht jetzt deutlich sehen, ohne Gewissen, Ehre oderEignung für einen durch Vertrag geschlossenen Frieden".Es gelte, diese Macht zu Boden zu schlagen und, wennnicht völlig aus der Welt zu schaffen, so doch von demfriedlichen Verkehr der Völker auszuschließen. Wennaber diese Erscheinung besiegt sei und das deutsche VolkSprecher habe, deren Worten man trauen könne, wennferner diese Sprecher bereit sein würden, namens ihresVolkes ein allgemeines Urteil der Nationen darüber anzu-nehmen, was künftig Grundlage für Gesetz und Verträgeunter den Völkern sein solle, dann werde man freudigbereit sein müssen, den vollen Preis für den Frieden zuzahlen. Dieser Preis sei ,, die volle und unparteiische Ge-rechtigkeit, Gerechtigkeit in jeder Beziehung und für jedesVolk". Er ergänzte diese Ausführungen durch den Aus-druck der Bewunderung für Deutschlands Wissenschaftund Industrie und durch die Versicherung, niemand wollesich in Deutschlands innere Angelegenheiten einmischen,niemand bedrohe Deutschlands Existenz, Unabhängigkeit
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