Die Entscheidung
Vereinigten Staaten jetzt mit den militärischen Beherr-schern Deutschlands und monarchischen Autokraten ver-handeln sollen, werden sie nicht Friedensverhandlungen,sondern Übergabe verlangen."
Als Antwort schlugen Hindenburg und Ludendorff denAbbruch der Verhandlungen vor. Unser Heer stehe un-besiegt auf feindlichem Boden und dürfe nicht kapitulieren.Hindenburg erklärte in einer Besprechung am 25. Oktober:Wir sind über den Berg gekommen.
دو
"
Die deutsche Antwort vom 27. Oktober lautete jedoch:,, Der Präsident kennt die tiefgreifenden Wandlungen,die sich in dem deutschen Verfassungsleben vollzogen habenund vollziehen. Die Friedensverhandlungen werden voneiner Volksregierung geführt, in deren Händen die ent-scheidenden Machtbefugnisse tatsächlich und verfassungs-mäßig ruhen. Ihr sind auch die militärischen Gewaltenunterstellt. Die deutsche Regierung sieht nunmehr denVorschlägen für einen Waffenstillstand entgegen, der einenFrieden der Gerechtigkeit einleitet, wie ihn der Präsidentin seinen Kundgebungen gekennzeichnet hat."
Das Schlußstück in diesem Notenwechsel war die Rück-äußerung des Präsidenten Wilson in der Note vom 5. No-vember. Der Präsident teilte mit, daß er den Notenwechselden mit den Vereinigten Staaten verbundenen Regierun-gen mitgeteilt habe; darauf habe er ein Memorandumder alliierten Regierungen erhalten, in dem es heiße:,, Die alliierten Regierungen erklären mit den folgenden
550