34
I. Historische Lieder und Gedichte. 1542.
Gespräch zwischen „Hunger", „Tttrck" und „Doctor", die aber alle dreiDeutsche sind, im Gefängniß zu Ofen.
Es war gefangen ein gelerter Man
Vo' Türcke' in Hungern vor Gran
Der vor nie kriegeS gevflag
Sonder mit der lernung seine tag
Vmbgangen ist die mehrer zcvt
Dem verlanget wie sich offt begcvt
Das er auch wolt ein kriegßman fein
Darmnb kam er in grosse vein
Vnd ward gefürt gen Ofen in die Etat ?c.
156. (Amsdorff, Nie.,) Ein Gerichte darin angezeigt wird, Wiefrom Hertzog Heinrich von Braunschwcig, Vnd wie böse die Luteri-schen sein.
o. O. u. I. (1542). 4 Bl. 4. - Ju Berlin, Wolfenbüttcl, Meinin-gen und im Germ. Museum. Schcible's Schaltjahr IV. S. 657. Zeitschr.d. hist. Vereins f. Nicdersachsen. 1350. S. 1. Schade's Satiren und Pas-quille a^d. Reformationszeit l. S. 48.
Cuntz Braun ist der srome Man
Der wider Ehr vnd Eyd thun kanEin Gesvrech hat er drücken lassenOne titcl vnd namen der Massen :c.
157. Bekentnus vnd clag hertzog Heinrichen von Braunschweigs desJungern aller seiner Hendel, vnd wie er seine sachen hinfort anzustel-len gedencket. 1542.
o. O. 8 Bl. 4. — In Berlin und Weimar . Abged. in der Zeitschristd. hist. Vereins f. Niedcrsachsen. 1850. S. 20, und in Schade's Satirenund Pasquille a. d. Neformationszeit I- S. 68.
Vor zeiten war darnach ein gros gedrangDas ein jeder nach lob vnd ere rang :c.
158. Warhafftige beschreibung, der Bclegerung vnd Schantzens, sür demHauö Wolffenbüttel. Durch die Fürsten , Churfürsten zu Sachßen,vnd Landgraff Philipßen zu Hessen .
1542. - Wolff S. 118.
Der Fürst von Braunschweig wie man heistVol Teuffels list ein böser Geist ?c.
159. Warhafftige Contrafactur Hertzog Heinrichs des Jüngeren vonBraunschwig , vnd seiner Gcselschafft.
Kenst odder hast nie gsehen jhnVnd nie von )hm geHort surhin.Du lernst jhn wol kennen hierinVorwar ich dir darfür gut bin.o. O. u. I. (1542). 12 Bl. 4. - In Berlin, Wien nnd Wolfenbüt-tel. Abged. in der Zeitschr. d. hist. Vereins f. Niedersachsen . 1850. S. 28,und in Schade'S Satiren und Pasquille a. d. Reformationszeit I- S. 80.Wolan, wolan vnd doch wolanIch contrafei hie einen manDer got dem Herrn fluchen thar zc.