Druckschrift 
1 (1862)
Entstehung
Seite
362
Einzelbild herunterladen
 
  

Zg2 >I>. Polemische, satirische und Lehr-Gcdichtc. 1605-1606.

407. PhiloS, Maximilian, von Trier , Bäpstischer Triumph, Darin-endie erdichte Succession vnd berühmbte widerwertige Eynhclligkcit derPapisten vnd Jesuiten . . beschrieben . . Gedruckt zu Franckfurt amMayn, ül, VLV.

8 Bl. und 62 S. 4. Prosa. In Zürich .

Auf S. 49 57 ein dialogisches Gedicht: Der Papisten Eynritt, zumewigen Leben:AVß diesem sihstu Leser gut Wie das Bapstumb evnstimmenthut." Auf S. 58: Ein Liedt, vom Äntichristischem Krieg, vnnd letztenEndt:WAch auff, wach auff du deutsches Blut."

Neue Ausgaben:

Bäpstischer Triumph . . 1607.

o. O. 112 S. 4. In Berlin .

Der Dialog S. 75IV6, das Lied S. 107-111. Der wahre Verfas-ser ist Johann von Munster.Päbstischer Triumph . . Hamburg 1666. 8.

468. Trostbüchlein, darinnen eine schöne Disputation vnd Gesprcch einesarmen sündigen Mcnschens, mit den Geistlichen otti-lsminilius vnd An-fechtungen, gehalten wird. Nürnberg 1605.8. t^olleetion im 524!).

40ö. (Berlin von Bezend, Joachim,) Der Bauren Haushaltung, WIesich ein jeder Baursman, (oder Haußwirth) mit seinem Weibe, gegenseinen Söhnen, die Mutter gegen jhrcn Töchtern, auch gegen Knech-ten vnnd Mägden erzeigen sotten. Wiederumb wie sich der Sohn ge-gen dem Vatter, die Tochter gegen die Mutter, desgleichen Knechtevnd Mägde gegen jhrcn Herrn vnnd Frawcn verhalten sollen . . Reim-weise gcstellet.

o. O. u. I. (Wittcnbcrg, Paul Helwig 1606). 44 gez. S. 4. mit 3Holzsch. Gehört eigentlich zu: KI. ^oli. volori Ander Theil zum vslend-»-rio rwi-i»>tuu gehörig t>iber gnocllibeticus genant. In Frciburg i. Br.WEr lang wil sein ein Bawrßman,

Dem wil ich gutthc lehr zeigen an.Das er sein Glltter lang behalt,

Ob er gleich hundert Jar werd alt.Bnd bringe sie vff sein Kindes Kindt.Die nach ihme seine Erben sindt :e.Mit Bog. 4 Vvlget Herrn Ringwalts Lehr von Frommen TöchternKnechten, vnnd Megden, Item von ihrer bclonung vnd straff.EJnc fromc Tochter fürchtet Gott zc.Die letzten 6 Seite» füllt:

Der Niemandt (von Heinrich Götting):EIN jeglich zeit hat seine zeit,Also anch frewd vnd trawrigkeit.Schimpfs vnd Ernst haben irn bcscheid.Ein jedes doch zu seiner zeit zc.

410. Mayer, Hans, Dialoguö oder Gespräch deß jüngst gehaltenenBayrischen Landtags, in der weit berümbten Fürstlichen HauptstattMünchen, smw 160S. München, Adam Berg 1606.14 Bl. 4. vollsetion no. 4613.