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Ferdinand «gleichzeitig zu seiner Begleitung :) Was istder Tag, wenn die Sonne nicht scheint?
(Hütten ist nach rechts gegangen und beobachtet. Ferdinand,Margarethen gewahrend, giebt seinen Begleitern einen Wink.Alle schicken sich an abzugehen, außer Ferdinand, Hntten undMargarethe.)
ZUtllllder (im Abgehen halblaut zu Trier :' Der Prinzhat sich sein Täubcheu gefangen. Ich könnt' ihn drumbeneiden, wäre es nicht gegen meinen Stand!
Trier - Glaubt Ihr wirklich?! —
Äleander, Nun! — Frau von Bergen— (beide ab.)
Ferdinand «während die andern gehen, zu Margarethe:)Du schönste aller Frauen, Sonne der Sonnen! Wasentziehst Du uns armen Sterblichen das Licht? (küßt
ihr die Hand.)
Margarethe sieht sich ängstlich nach Hütten um, der dasGespräch zwischen Aleander und Trier gehört hat und zur Seitegetreten ist, so das; ihn Margarete nicht gewahrt:)' Nur helltenicht, Ferdinand! — Nur heute nicht!
Ferdinand: Ach was! Schätzchen!
Margarethe (dringend:) Nur heute nicht!
Ferdinand- Der Wagen steht bereit! Komm mit.Gleichen! (schmeichelnd:) Bitte, Bitte! — (will sie fort-fuhren.)
(Margarethe sieht sich wieder um. Hütten ist hervorgetreten.Margarethe gewahrt ihn. Wie gelähmt starrt sie ihn regungs-los an. Ferdinand solgt ihrem Blick und bemerkt gleichsfallsHütten.)
Ferdinand: Verflnchter Bursche! Zieh!
Hntten: Spart Eure Klinge, Hoheit. —Ichgönne Euch Euer Vergnügen und schweige!(langsam nb.)
Margarethe (verzweifelnd:) Allmächtiger! Es ist aus!
(ohnmächtig bricht sie zusammen. Ferdinand fängt sie in seinenArmen auf.