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Ulrich von Hutten
Seite
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Mönch: Bekenne!

MiN'lMelht: Ich habe getötet, Ermordet habeich in einen Gatten und vernichtet den edelstenMenschen: Ulrich von Hntten,

Mönch: Preise Gott für dieseSünde!"MlN'M'tthr: Ich habe gestohlen, Deindeutschen Volk habe ich Freiheit und Einigkeit geraubt

und seine besten Söhne! Sickingen -alle !

Mönch: Hast Du »och mehr zu bekennen?- MiU'iM'rtlit: Das andere kommt zum Unermeß-lichen und kann'S nicht mehren, schluchzt,)Mönch: Bereust Du Deine Sünden?MarglN'ttht feinend:» In! Ja! (schuln) Ja!

(die Leute scheu auf,)

Mönch: Beruhige Dich, Weib! Störe nicht die An-dacht der Gläubigen!

MlU iiarrthe: Du hast mich hergelockt, Priester!kannst Du mir vergeben?

Mönch: Deine Sünden sind grob, aber die Gnadeunseres Gottes ist größer, Er hat sich Deiner Sünde alsWerkzeug bedient, die Ketzer zu verderben und seineMacht und Größe zu offenbaren,

MariM'rtlir (eiusehn) Dazu braucht Euer Gottdie Sünde?!

Mönch: Seine Wege sind nnerforschlich,

MariMcthr «bebend:) Uuerforschlich!

Mönch: Empsange die heilige Absolution! - GottesGnade bat alles zum Guten gewendet. GottesGnade hat Dir vergeben!

MlN'lM-eiht ^nßer sich- lau, schreiend:) Bergeben?!

Bergeben?!--Ich kann mir nicht ver-geben! Ich kann's nicht! Ihr Priester lügt!

(wimmernd:) Mir ist nicht vergeben, nichtvergeben! Ich bin verdammt!

(Stürzt hinmiS, Große Aufregung, :>>asch Zwischeuvm'bcmguud szcueuwechscl,)